Die Hildesheimer Wander-falken brüten bereits seit 2009 in einem Nistkasten in 100 Meter Höhe im Turm der St. Andreaskirche. Im Herbst 2024 wurde der alte Nistkasten durch einen neuen, größeren Kasten ersetzt. Dabei wurde auch eine Webcam eingebaut. Damit haben Sie die Möglichkeit, das Verhalten der Wanderfalken und deren Brut ganz aus der Nähe und rund um die Uhr zu beobachten, ohne die Vögel zu stören. Wir (Foto: Wanderfalke umfliegt den Andreasturm @ C- Winter)
wünschen viel Freude dabei!
Sie haben eine besondere Beobachtung gemacht oder Fragen? Auch über die Meldung von Sichtungen der Jungfalken freuen wir uns! Schreiben Sie uns, gerne auch mit Foto oder Video!
Bald machen die jungen Wanderfalken ihre ersten Flugversuche. Da kann es passieren, dass ein Jungfalke abstürzt. Bitte benachrichtigen Sie uns umgehend, wenn Sie einen Jungfalken am Boden finden: Angelika Krueger Fon: 0160 6921435.
Schön, dass Sie bei unseren Wanderfalken hoch über den Dächern von Hildesheim vorbeischauen!
Kamera:
[Das Kamerabild kann durch Anklicken der Pfeile vergrößert werden.]
Mit Unterstützung der St. Andreas-Gemeinde Hildesheim, sowie der Aktion Heimatherzen der Sparkasse und der EVI Hildesheim.
Aktuelles (2026)
14.06.2026: Junger Wanderfalke gestorben
Gestern ist der am 30. Mai flugunfähig aufgefundene Jungfalke gestorben. Leider hat er sich von dem Anflugtrauma nicht wieder erholt. Vermutlich ist er an Kreislaufversagen gestorben.
Für alle Vögel, besonders Jungvögel, gibt es in Städten sehr viele Gefahrenquellen. Das sind zum Beispiel große Glasscheiben oder Freileitungen, an denen sie sich verletzen können. Natürlich sind diese Gefahren für junge, noch unerfahrenen Vögel wesentlich größer. Im Jahr 2014 flog einer der am Hildesheimer Dom geschlüpften Junguhus offenbar gegen ein Leitungskabel und erlitt dabei einen Flügelbruch. Auch ein Jahr später verunglückte einer der jungen Uhus bei seinem ersten Flug. Er kollidierte mit der Glasscheibe einer Gaube und war sofort tot.
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03.06.2026: Alle drei Jungfalken sind ausgeflogen - ein Jungvogel ist verletzt
Am 30. Mai war der Nistkasten leer. Alle drei Jungvögel hatten den Brutplatz verlassen und machten am Andreasturm und der Kirche ihre ersten Flugübungen. Die Altvögel kümmern sich nach wie vor um die Nahrungsversorgung. Gefüttert wird meist in einer der Dachrinnen. Das Foto (@ C. Winter) zeigt einen Jungfalken.
Am Abend des 30 Mai wurde der Fund eines Wanderfalken bei uns gemeldet. Er lag flugunfähig am Boden neben der Kirche. Es war einer der Jungfalken. Vermutlich war er gegen eine Scheibe o.ä. geflogen und hatte sich ein Schädel-Hirn-Trauma zugezogen. Der junge Vogel, es ist ein Männchen, ist jetzt in tierärztlicher Behandlung. Wir hoffen sehr, dass er sich erholt und, wenn er wieder fit ist, ausgewildert werden kann.
Die beiden anderen Jungvögel kann man jetzt gut bei ihrem Flugtraining an der Kirche beobachten. Wir freuen uns, wenn Sie uns Ihre Sichtungen melden!
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29.05.2026: Erster Jungfalke hat den Nistplatz verlassen
Gestern, an dem Tag, an dem wir zur Beobachtung der Wanderfalken vom HUCKUP aus eingeladen hatten, verließ der erste Jungfalke am Morgen den Nistplatz. Er hält sich jetzt in der Nähe der Kirche auf und wird weiterhin von den Altvögeln mit Futter versorgt. Seine Geschwister ruhen noch viel (siehe Screenshot), sind aber auch mit dem Flügeltraining vor dem Nistkasten beschäftigt. Je mehr sie vor ihrem ersten Flug trainieren, umso besser!
Was die jungen Falken auf dem Anflugbrett vor dem Nistkasten so alles anstellen, zeigen die Fotos vom 26.05.2026 von Carsten Winter:
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22.05.2026: Bald sind die Jungen flügge
Lange wird es nicht mehr dauern, dann beginnen unsere jungen Falken zu fliegen. Sicherlich haben Sie das auch beobachtet, dass das Anflugbrett für die Jungvögel immer interessanter wird. Auch erste Flatterübungen waren draußen schon zu sehen.
Die Arbeitsgemeinschaft Eulenschutz lädt Sie zum gemeinsamen Beobachten der Andreasfalken vom HUCKUP aus ein. Dies findet am Donnerstag, den 28. Mai von 15 bis 18 Uhr statt. Genauere Informationen dazu finden Sie in der PDF-Datei:
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15.05.2026: Drei kleine "Halbstarke"
Die drei Küken haben sich prächtig entwickelt. Die Nahrungsversorgung durch die Altvögel ist gut. Mittlerweile sind die jungen Falken auch schon recht gut zu Fuß unterwegs, was bei den relativ großen Füßen gar nicht so leicht ist. So haben sie ihren Lebensraum um das Anflugbrett erweitert (siehe Screenshot). Den Ausblick von dort in die weite Welt genießen die Jungfalken auch gerne einmal im Liegen.
Das gräuliche Dunenkleid der Jungen wird allmählich durch das dritte Federkleid ersetzt. Dies ist auf dem Rücken und besonders an den Flügel- und Schwanzfedern zu erkennen, wenn sich die Jungfalken strecken oder ihre Flatterübungen machen.
Wir wünschen weiterhin viel Freude beim Zuschauen und Beobachten!
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07.05.2026: Stehen, Laufen, Flattern
Die drei Wanderfalkenküken haben sich gut entwickelt: Sie sind deutlich gewachsen und kräftiger geworden. Zwar schlafen sie noch viel, können aber jetzt schon eine Weile stehen und auch laufen. Die ersten Flatterübungen werden gemacht. Gerne schauen sie aus dem Nistkasten (siehe Screenshot) und beobachten, was draußen so geschieht.
Die Altvögel lassen jetzt ihren Nachwuchs tagsüber auch mal alleine. Meist ist aber einer der Falkeneltern mit im Nistkasten auf und passt auf den Nachwuchs auf. Auffällig ist, dass die Küken nachts immer innen an der Rückwand schlafen. Dafür sorgt das Weibchen.
Schalten Sie gerne auch einmal den Ton der Webcam an. Es ist interessant, den Falken zuzuhören. :)
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02.05.2026: Küken werden gut umsorgt
Inzwischen sind die Wanderfalkenküken gewachsen, sodass sie nun nicht mehr alle drei unter dem schützenden Gefieder eines Altvogels Platz haben. Meist ist einer der Altvögel mit im Nistkasten und passt auf den Nachwuchs auf (siehe Screenshot). Besonders nachts werden die Küken noch vom Weibchen gewärmt. Dies ist zurzeit wichtig, da es jetzt in den klaren Vollmondnächten sehr kalt wird. Auch gefüttert werden die Kleinen regelmäßig und wer isst, muss auch "etwas fallenlassen". Dabei ist gut zu beobachten, dass die Küken versuchen, aus dem Nestbereich herauszugehen, um dann ihren Kot in hohem Bogen nach außen abzusetzen. Wenn sie etwas größer sind, wird zunehmend auch unsere Kamera etwas davon abbekommen...
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27.04.2026: Schlafen, essen und wachsen
Vor knapp zwei Wochen sind die ersten beiden Küken geschlüpft. Inzwischen haben sie sich gut entwickelt. Sie sind deutlich gewachsen und kräftiger geworden. Für kurze Zeit können sie bereits stehen und beginnen sich jetzt im Nistkasten zu bewegen. Das erste, schneeweiße Dunenkleid wird durch ein gräuliches Dunenkleid ersetzt. Auch die Kielen der Flügel- und Schwanzfedern sind deutlich zu sehen.
Alle drei Küken werden gut versorgt. Dass sie satt sind, kann man an einem vergrößerten Kropf, wie auf dem Screenshot zu sehen, erkennen. Dann kann es auch sein, dass ein Küken keine Nahrung mehr aufnimmt.
Weiterhin viel Freude beim Zuschauen!
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23.04.2026: Küken Nummer vier?
Inzwischen ist eine Woche vergangen, seitdem die ersten zwei Küken geschlüpft sind. Wenn kein Altvogel im Nistkasten ist, sieht man drei Küken, die eine "Wärmepyramide" bilden, um sich gegenseitig zu wärmen, und das eine Ei (siehe Screenshot). Eine Vorhersage, ob noch ein viertes Küken schlüpft, ist schwierig. Aber die Wahrscheinlichkeit dafür ist gering. Die Ursachen sind vielfältig. Vielleicht hat etwas mit der Befruchtung oder beim Brüten nicht geklappt. Evtl. ist das Küken auch zu schwach, um sich aus der Schale zu befreien. Wir wissen es nicht, aber dies ist ein ganz natürlicher Vorgang. Freuen wir uns darüber, dass es den drei Küken gut geht. Sie werden ausgiebig gefüttert, gewärmt und gedeihen prächtig.
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17.04.2026: Küken Nummer drei
Seit heute Morgen sind drei Küken im Nistkasten der Wanderfalken. Jetzt beginnt für die Falken-Eltern die stressige Zeit, denn der Nachwuchs muss versorgt werden. Alle drei Küken wurden heute bereits gefüttert. Das vierte Ei liegt noch zwischen dem weißflaumigen Nachwuchs und wird nach wie vor von den Altvögeln bebrütet. Auch die Küken brauchen noch viel Wärme.
Wird, wie im letzten Jahr, Küken Nummer vier auch noch schlüpfen? Wir sind gespannt. .
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15.04.2026: Zwei Küken geschlüpft :)
Heute Morgen lagen zwei halbe Eierschalen neben dem brütenden Wanderfalken. Also musste der Schlupf der Küken begonnen haben. Später sah man, dass in der letzten Nacht bereits zwei Küken geschlüpft sind. Bei der ersten Fütterung konnte man die beiden "weißen Knäuel" bewundern (s. Screenshot der Webcam).
Wann werden wohl Küken Nummer drei und vier schlüpfen?
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10.04.2026: Noch sind alle vier da!
Heute konnte man die vier Eier für einen kurzen Moment bestaunen. Das Männchen hatte das Gelege gerade verlassen, das Weibchen ließ sich noch etwas Zeit.
Wann wird das erste Küken schlüpfen? Lange kann es nicht mehr dauern.
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06.04.2026: Wann schlüpft das erste Küken?
Nach wie vor werden die Eier von den Wanderfalken intensiv bebrütet. Selten hat man Gelegenheit, die Eier genauer zu betrachten, da die Brutwechsel der Falkeneltern sehr schnell erfolgen. Wenn alles klappt, sollte der Schlupf der Küken in spätestens einer Woche beginnen. Mit ein wenig Glück kann man vorher schon einen Riss oder Sprung in der Eierschale entdecken, bevor das erste Küken schlüpft. Wir sind sehr gespannt auf den Falkennachwuchs!
Inzwischen hat auch die Hildesheimer Allgemeine Zeitung über den "Nistplatz im höchsten Turm der Stadt" berichtet. Den Online-Artikel können Sie in der PDF-Datei unten nachlesen.
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19.03.2026: Brüten, brüten, brüten ...
Das Gelege ist nun vollständig. Das Wanderfalkenpaar bebrütet seine Eier ausdauernd und sehr sorgfältig. Durch Wechseln der Brutposition und Drehen der Eier ist garantiert, dass sie gleichmäßig warm gehalten werden. Jetzt heißt es warten. Da die Brutzeit etwa 30 Tage beträgt, ist Mitte April mit dem Schlupf der Küken zu rechnen.
In der Zwischenzeit ist es interessant zu beobachten, wie das Männchen das Weibchen mit Futter versorgt und wie die beiden sich beim Brüten abwechseln. Wer von beiden hat wohl das Sagen?
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15.03.2026: VIEr Eier!
Am Vormittag des 15. März liegen vier Eier im Nistkasten der Wanderfalken. Zuerst gesehen wurden sie um 10:52 Uhr von einer aufmerksamen Beobachterin. Der Screenshot rechts wurde gegen Abend aufgenommen.
Das Falkenpaar wechselt sich beim Brüten ab. Nachts sitzt stets das Weibchen auf den Eiern, tagsüber übernimmt auch das deutlich kleinere Männchen das Brutgeschäft. Die Falkenmännchen bezeichnet man auch als Terzel, da sie um etwa ein Drittel kleiner als die weiblichen Falken sind.
Ist das Gelege nun vollständig? Die Wahrscheinlichkeit dafür ist groß, denn fünf Eier kommen selten vor. Wir werden es in den nächsten Tagen sehen.
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13.03.2026: DrEI Eier!
Seit heute Morgen liegen drei Eier bei den Wanderfalken im Nistkasten. Das dritte Ei wurde in der letzten Nacht gelegt, gegen 06:15 Uhr wurde es zum ersten Mal gesehen.
Normalerweise bestehen die Gelege aus drei bis vier Eiern. Ob wohl noch eins dazukommt?
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10.03.2026: ZwEi Eier!
Heute Morgen gegen 7:00 Uhr lagen bei den Wanderfalken zwei Eier im Nistkasten. Das Weibchen hat das zweite Ei offenbar in der Nacht gelegt.
Tagsüber ist jetzt häufig zu beobachten, dass die Eier nicht bebrütet werden. Das ist kein Grund zur Sorge! Das Falkenweibchen synchronisiert damit den Schlupf der Küken. Erst, wenn das Gelege vollständig ist, wird es kontinuierlich brüten. Dadurch werden die Küken in kurzem Abstand nacheinander schlüpfen. Wenn das Weibchen sofort mit dem Brüten beginnen würde, schlüpfen die Küken im Abstand von zwei bis drei Tagen und wären dann unterschiedlich alt.
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07.03.2026: Das erste EI
Heute um 14:44 Uhr wurde es zuerst gesehen: Das erste Ei bei den Wanderfalken ist da!
Im Abstand von zwei bis drei Tagen werden weitere Eier dazu kommen. Ein Gelege besteht aus drei bis vier, ausnahmsweise auch fünf Eiern. Wie viele es wohl in diesem Jahr werden?
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04.03.2026: Falken noch in der "Vorbereitungsphase"
Genau vor einem Jahr legte das Wanderfalkenweibchen das erste Ei. In diesem Jahr ist das Falkenpaar noch dabei, die Brut vorzubereiten. Beide können jetzt gut am Andreasturm beobachtet werden. Paarungen, wie auf den Fotos unten zu sehen, finden häufiger statt. Wann wird das erste Ei gelegt? Wir sind gespannt.
(Alle Fotos @ Carsten Winter).
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27.02.2026: Warten auf das erste Ei
In den letzten Tagen zeigen die Wanderfalken ein deutlich anderes Verhalten:
Nicht nur, dass seit etwa 14 Tagen regelmäßig einer der Falken im Nistkasten übernachtet, tagsüber kann man nun das Pärchen im und am Nistkasten beobachten. Dann sitzt das rufende Männchen im Kasten und das Weibchen antwortet vom Anflugbrett her. Danach verlässt das Männchen den Kasten und das Weibchen geht hinein. Vielleicht zeigt er ihr, wo gebrütet werden kann? Außerdem fällt auf, dass jetzt häufiger im und am Nistkasten gefressen wird.
Wann genau das erste Ei gelegt wird, lässt sich nicht vorhersagen. Wir können aber in den ersten Märzwochen damit rechnen.
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17.02.2026: Reinigen der Kamera für gute Sicht
Schnell, bevor die Wanderfalken den Nistkasten in diesem Jahr beziehen, sollte noch die Kamera geputzt werden. Dazu kletterten Uli und Wilfried am 17. Februar im Kirchturm hinauf bis zum Nistkasten. Er befindet sich etwa 20 Meter über der bekannten Aussichtsplattform des Andreasturms. Die Bilder unten vermitteln eine Vorstellung des Aufstiegs in den Turm. Die Kamera wurde gründlich gereinigt, sodass jetzt wieder eine klare Sicht auf die Geschehnisse im Nistkasten möglich ist.
Im Andreasturm: Blick in das Innere des oberen Kirchturms von der Aussichtsplattform aus.
Fotos A. Krueger und S. Klaiber
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15.02.2026: Wanderfalken bei der Familienplanung
Am Sonntag, bei strahlendem Sonnenschein, konnte man das Wanderfalkenpaar am Andreasturm gut beobachten. Nachdem sie auf den Dachtraufen des Kirchturms "gefrühstückt" hatten, waren Balzrufe zu hören. Die spektakulären Balzflüge finden hoch oben in der Luft statt und sind schwer zu beobachten. Aber am Sonntag konnte man die Paarung unserer beiden Andreasfalken sehen. Dabei landet das Männchen vorsichtig auf dem Rücken des Weibchens und hält das Gleichgewicht mit den Flügeln (s. Fotos unten). Da die Paarungen stets in der Nähe des Brutplatzes stattfinden. werden wir vermutlich bald das erste Falken-Ei im Nistkasten sehen.
Die Fotos sind Dietmar Rohlfing gelungen.
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03.01.2026: Wanderfalke ist zurück gekehrt
Heute Nacht, am 3. Januar, ist zum ersten Mal seit Silvester wieder ein Wanderfalke im Nistkasten (s. Screenshot Webcam). Zum Glück ist alles in Ordnung und der Falke hat Silvester offenbar unbeschadet überstanden. :)
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31.12.2025: Silvester: Wanderfalke flüchtet aus dem Nistkasten
Im Dezember war zu beobachten, dass sich insbesondere nachts einer der Wanderfalken im Nistkasten aufhielt. Er nutzte den geschützten Ort, um dort zu schlafen. Als in der Silvesternacht gegen Mitternacht die ersten Raketen abgeschossen wurden und die üblichen lauten Knallgeräusche zu hören waren, wurde der Falke unruhig und verließ dann panikartig, mitten in der Nacht, den Nistkasten im Andreasturm.
Das sind Momente, wo man sich als Naturschützer ein Böllerverbot sehnlichst wünscht.
Ein Vogel, der es gewohnt ist, tagsüber zu fliegen, ist nachts einer erhöhten Unfallgefahr ausgesetzt. Da kann man nur hoffen, dass nichts passiert ist!
Jahresrückblick 2025
Auch letztes Jahr hat das Wanderfalkenpaar vom Andreasturm erfolgreich gebrütet. Vier junge Falken sind ausgeflogen. Die Fotos geben einen Rückblick auf das Jahr 2025. Alle Fotos sind Carsten Winter gelungen (Screenshots @ WF-Webcam).
Das folgende Video zeigt die Brut, den Schlupf und das Aufwachsen der Wanderfalkenküken im Jahr 2025. Viel Spaß beim Zuschauen!
Möchten Sie mehr sehen? Erleben Sie alle Highlights der Falkenbrut 2025 noch einmal.
Alle 5 Folgen finden Sie hier:
Sie möchten noch einmal alle Nachrichten aus 2025 nachlesen? Hier finden Sie detailliert aufgelistet, was im letzten Jahr alles passiert ist:
Erstbrut schon 2009 im ursprünlich für Turmfalken vorgesehenen Nistkasten.
Ganz oben, Ausrichtung Süd-Ost. Padrino machte Schlagzeile, s. Artikel in der HAZ, Juni 2009. Darunter die ersten Bilder im Kasten und beim Falkner (Fotos Dieter Goy)