Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an Dieter Goy, 0171 - 7849229 oder Britta Raabe, 05751 - 5237


NABU KV HILDESHEIM-PRESSEMITTEILUNG | NR 16| 17.05.2018

Terminankündigungen / Einladung

 

Die „schrägen Vögel“ heben ab

 

Der NABU KV Hildesheim gründet die 9. NAJU-Gruppe / Gründungsfeier am 24.Mai um 13 Uhr Hildesheim – In der vorletzten Maiwoche wird es offiziell: der NABU Kreisverband Hildesheim gründet die 9. NAJU Gruppe in unserer Region. Einen prägnanten Namen hat sie sich bereites gegeben „die schrägen Vögel“ werden von Sozial- und Naturpädagoge Boris Tragico-Barth geleitet und zusätzlich von Sozialpädagoge Frank Boungard unterstützt.

 

Zum Kennenlernen lädt die motivierte Naturschutzjungendgruppe (NAJU) zu einer kleinen Gründungsfeier am 24. Mai um 13°° Uhr im Freizeitbereich der St. Ansgar Kinder- und Jugendhilfe in die Wiesenstraße 23e nach Hildesheim ein. Interessierte sind herzlich willkommen, die Kinder und Ihre Betreuer kennen zu lernen. Seit Februar 2018 bestand bereits einen kleine Naturschutzjugendgruppe, welche sich auf dem St. Ansgar Hauptgelände traf. Dort wurden bisher Vogelkekse hergestellt und verteilt, Nistkästen aufgehängt, eine Wildblumenwiese sowie ein Insektenhotel errichtet. Doch da sich gemeinsam mehr erreichen lässt, beschloss die Gruppe, sich mit anderen Naturschützern vom NABU zu verknüpfen und zu einer NAJU-Gruppe zu werden.

 

 

 

„Die schrägen Vögel“, Chris, Rami, Tom-Luca, John Peer, Dominik und Stosto haben bereits viele Ideen, die sie umsetzen möchten:
- sich um das Naturschutzgebiet um die Ecke kümmern

 

- Müll sammeln

 

- Wildblumen- und Streuobstwiesen anlegen

 

- Wildtieren -speziell Bienen und Vögeln- helfen

 

- sich für den Klimaschutz und die Schonung von fossilen Ressourcen einsetzen

 

- Mitmenschen für Naturschutz sensibilisieren

 

 

 

Während eines Besuches beim NABU wurde die Gruppe mit dem richtigen Know-how und entsprechendem Saatgut ausgestattet, um eine Wildblumenwiese anzulegen. Trotz heißen Wetters machten sich "Die schrägen Vögel" sofort an die Arbeit und konnten sogar noch weitere Kinder begeistern, ihnen zu helfen. Nachdem vom Technischen Dienst St. Ansgar und dem NABU Müllgreifer zur Verfügung gestellt wurden, hat Ende April eine Müllsammelaktion in der Umgebung stattgefunden. Der Bauhof in Hildesheim hat bereits zugesagt, die gefüllten Säcke kostenfrei abzuholen.

 

 

 

Ø  Weitere Fragen zur Gruppe "Die schrägen Vögel" kann Boris Tragico-Barth, St. Ansgar Kinder- und Jugendhilfe unter
05121 / 967370 oder freizeitbereich@stansgar-jugendhilfe.de beantworten.


NABU KV HILDESHEIM-PRESSEMITTEILUNG | NR 15| 09.05.2018

Terminankündigungen / Veranstaltungen

 

Führung durch den Erlenbruch / Vortrag zum Vogel des Jahres / gemeinsam das Wildgatter erleben NABU Hildesheim lädt wieder zu interessanten Terminen „rund um die Natur“ ein

Freitag 11. Mai bis Sonntag, 13. Mai

 

Bundesweite NABU Aktion „Die Stunde der Gartenvögel“ – wir machen mit!

 

 

Von Freitag, 11. Mai, bis Sonntag, 13. Mai, findet bereits zum 14. Mal Deutschlands größte Vogelzählaktion „Die Stunde der Gartenvögel“ statt. Teilnehmen können alle interessierten Hobbyornithologen.

 

Vögel in der Nähe beobachten, an einer bundesweiten Aktion teilnehmen und dabei tolle Preise gewinnen! Jedes Jahr am zweiten Maiwochenende sind alle Naturfreunde aufgerufen, Vögel zu notieren und zu melden. Dieses Mal ist es wegen des Feiertags Christi Himmelfahrt sogar ein besonders langes Wochenende von Donnerstag bis Sonntag. Unser Motto 2018: Von Vatertag bis Muttertag Vögel zählen!

 

Unterlagen dazu finden alle Interessierten unter www.nabu.de.

 

Die entsprechenden Termine für die NAJU-Gruppen finden am Samstag, 12. Mai, 11:00 – 14:00 Uhr statt.

 

Weitere Information findet man auf unserer Webseite oder auf Facebook.

 

 

 

Mittwoch, 16. Mai, 18:00 Uhr

 

Führung durch den Erlenbruch

 

Das Feuchtgebiet am Rande von Himmelsthür ist das älteste und kleinste Naturschutzgebiet in Hildesheim, betreut durch den Ornithologischen Verein zu Hildesheim e.V. (OVH). Es bietet Lebensraum für seltene Natur in Flora und Fauna. Lassen Sie sich bei einer Führung durch das Gebiet von Jutta und Gebhard Finke verzaubern!

 

Die Führung durch den Erlenbruch am Mittwoch, 16. Mai, ab 18:00 Uhr ist eine gemeinsame Aktion des NABU mit dem OVH.

 

Interessierte melden sich bitte bei Dieter Goy 0171 7849229 oder dieter.goy@diego-consing.eu. Die Kosten pro Person belaufen sich auf 3,- € für Nichtmitglieder.

 

 

 

Donnerstag, 17. Mai, 19 Uhr

 

Bildervortrag „Der Star“

 

Mit der Wahl zum Vogel des Jahres 2018 wollen NABU und LBV (Landesbund für Vogelschutz e.V.) auf einen ursprünglichen Allerweltsvogel aufmerksam machen. Der Star ist weit verbreitet, doch seine Präsenz im Alltag täuscht, denn der Bestand nimmt ab. Das Warum und noch viele weitere Informationen erklärt Dieter Goy bei einem entsprechenden Bildervortrag am Donnerstag, 17. Mai, um 19 Uhr im NABU-Büro, Dingworthstraße 38, Hildesheim. Die Kosten belaufen sich auf 3,- € für Nichtmitglieder.

 

 

 

Samstag, 19. Mai, 11:00 – 14:00 Uhr

 

Ausflug zum Wildgatter

 

Am Samstag, dem 19. Mai, von 11:00 bis 14:00 Uhr findet eine Aktion der NAJU Hildesheim für Kinder zwischen 5 und 12 Jahren statt. Gemeinsam erkunden wir das Wildgatter, die dort lebenden Tiere und den umliegenden Wald! Bitte bringt Euch einen Mittagsimbiss mit! Interessierte Kinder bzw. deren Eltern melden sich bitte unter naju-hildesheim@web.de an.
Treffpunkt für die Aktion ist der Parkplatz am Schulbiologiezentrum Hildesheim (Am Wildgatter 60).


NABU KV HILDESHEIM-PRESSEMITTEILUNG | NR 14| 03.05.2018

Terminankündigungen / Veranstaltungen

Tag der offenen Tür im Amphibien-Biotop Ochtersum / NABU-Stammtisch
NABU Hildesheim lädt zu interessanten Terminen „rund um die Natur“ ein

Samstag, 5. Mai, 14:00 – 16:00 Uhr

Tag der offenen Tür im Amphibien-Biotop Ochtersum

Am Samstag, dem 5. Mai, zwischen 14:00 und 16:00 Uhr findet gemeinsam mit dem Ornithologischen Verein zu Hildesheim e.V. ein „Tag der offenen Tür“ im Amphibien-Biotop in Ochtersum statt. Interessierte können sich ein Bild von der Lebensweise der  Frösche, Kröten, Unken und Molche machen. Amphibienfreunde richten sich mit Fragen bitte an Andreas Kentler 0173 860 1792 oder Aggi Galle 0172 802 1065 / aggi.galle@gmail.com.

Das Amphibien-Biotop befindet sich an der Straße „Am Wildgatter“ in Hildesheim-Ochtersum.

 

Mittwoch, 9. Mai, 19 Uhr

NABU-Stammtisch für jedermann

Der regelmäßige Stammtisch im NABU-Büro am Moritzberg beschäftigt sich dieses Mal mit dem Thema "Wie steht es um unsere Störche in der Region Hildesheim?" Manfred Weinhold, der Storchenexperte aus Gronau, ist da genau im Bilde und kann spannend von seinen Erfahrungen berichten! Die gemütliche Gesprächsrunde steht allen Naturinteressierten, auch Nichtmitgliedern, offen.

Start ist um 19:00 Uhr im NABU-Büro, Dingworthstraße 38, Hildesheim.


NABU Regionalgeschäftsstelle Weserbergland | Pressemitteilung Nr.24  I  01.Mai 2018 I „Stunde der Gartenvögel“ vom 10.bis 13.Mai

Natur erleben / Vögel

Deutschlands größte Vogelzählaktion „Stunde der Gartenvögel“
findet wieder vom 10.bis 13. Mai statt

Wissenswertes über die fünf häufigsten Vogelarten / Leitfaden „Schwalben Willkommen“ bestellen

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Weserbergland - Vögel in der Nähe beobachten, an einer bundesweiten Aktion teilnehmen und dabei tolle Preise gewinnen – all das vereint die „Stunde der Gartenvögel“, die 2018 bereits zum 14. Mal stattfindet. Jedes Jahr am zweiten Maiwochenende sind alle Naturfreunde aufgerufen, Vögel zu notieren und zu melden. Dieses Mal ist es wegen des Feiertags Christi Himmelfahrt ein besonders langes Wochenende von Donnerstag bis Sonntag. Das NABU-Motto 2018: Von Vatertag bis Muttertag Vögel zählen! „Ziel der Aktion ist es, ein deutschlandweites und möglichst genaues Bild von der Vogelwelt in unseren Städten und Dörfern zu erhalten“ sagt Britta Raabe von der NABU Regionalgeschäftsstelle Weserbergland. Dabei geht es nicht um exakte Bestandszahlen aller Vögel, sondern vielmehr darum Anteile und Trends von Populationen zu ermitteln. Damit dieser Anteil repräsentativ ist, sollen die Populationsdaten über mehrere Jahre verglichen werden, denn so werden neue Kenntnisse zur Entwicklung einzelner Vogelarten sowie zu regionalen Unterschieden gewonnen.

 

„Viele Menschen haben das Gefühl, dass wir uns früher häufiger am Gesang von Zaunkönig, Singdrossel oder Star erfreuen konnten. Beruhen diese Befürchtungen auf Tatsachen, oder verklären wir die vermeintlich „gute alte Zeit“?“ fragt die Naturschützerin und hofft auf rege Teilnahme, damit der NABU dies mit Hilfe von vielen engagierten Personen und Vogelfreunden herausfinden kann. „Je mehr Menschen an der Stunde der Gartenvögel teilnehmen, desto präziser werden die Ergebnisse“ führt Raabe aus, denn: „so werden individuelle Fehler minimiert. Einige Teilnehmer werden weniger Vögel sehen als der tatsächlichen mittlere Vogeldichte in diesem Gebiet entspricht, andere werden mehr Vögel beobachten. So werden sich die Zählungen ausgleichen und einen repräsentativen Überblick über die Verbreitung unserer Gartenvögel bieten.“ Dem Engagement sind übrigens keine Grenzen gesetzt. „Wer Zeit und Gelegenheit hat, im Laufe der vier Tage mehrfach zu zählen, kann das gerne tun. Wichtig ist, dass es sich um verschiedene Orte handelt – zum Beispiel zuerst am eigenen Haus, dann im entfernt gelegenen Schrebergarten – und dass jede Beobachtungsstunde getrennt gemeldet wird.“

 

Die Beschränkung der Zählungen auf den Siedlungsbereich – also Gärten, Parks, Friedhöfe, aber auch Innenhöfe oder Balkone – entspricht der Schwesteraktion „Stunde der Wintervögel“ im Januar. Im Mittelpunkt beider Aktionen stehen die häufigeren Vögel rund um Haus und Garten, über deren Bestände wir zum Teil weniger genau Bescheid wissen als über manche Seltenheit in der Vogelwelt. Damit die Ergebnisse auf Städte und Dörfer als eigene Lebensräume bezogen werden können, heißt das: Bitte wirklich nur dort und nicht im Wald oder in der Feldflur die Vögel zählen. Der Luftraum zählt übrigens dazu. Ein Vogel muss sich nicht im Garten oder am Futterhäuschen niederlassen, es zählt auch, wenn er vorbei- oder darüber fliegt. Sobald alle Ergebnisse eingegangen sind, erstellt der NABU eine bundesweite Auswertung nach Vogelarten, Bestandszahlen und Beobachtungsorten, die online abgerufen werden kann.

 

„Doch nur mit genauen Kenntnissen über die heimischen Vögel können wir sie auch wirksam vor Gefahren schützen. Der Erfolg unserer Arbeit hängt daher immer von Menschen ab, die sich engagieren und der Natur helfen wollen“ weiß Raabe. Als zusätzliche Motivation und als Dankeschön für das Engagement  verlost der Naturschutzbund Deutschland attraktive Preise: unter anderem ein Zeiss-Fernglas, ein HanseBird-Wochenende in Hamburg für 2 Personen, Nistkästen und Vogeltränken locken als Gewinne.

 

·       Haussperling, Amsel, Kohlmeise, Blaumeise und Stare sind die fünf Arten, die bei der „Stunde der Gartenvögel“ in Niedersachsen im Langzeitvergleich am häufigsten gesichtet werden.

·       Knapp fünf Haussperlinge – oder Spatzen – wurden in den letzten Jahren pro Garten gezählt. Die Männchen haben einen grauen, kastanienbraun eingefassten Scheitel, weiße Wangen und einen schwarzen Latz, die Weibchen tragen ein schlichtes Graubraun. Der Gesang der Männchen besteht aus einer endlosen Folge von „tschilp“-Rufen. Spatzen sind anpassungsfähig, insbesondere wenn es um die Wahl des Nistplatzes geht. Als Kinderstuben dient etwa eine Nische unter dem Dach, ein verlassenes Schwalbennest oder eine üppige Fassadenbegrünung. Trotzdem gehen die Spatzen-Bestände zurück. „Helfen kann man zum Beispiel mit Nisthilfen – und einer naturnahen Gartengestaltung. Dann gibt es auch genügend Insekten als Nahrung“, sagt Raabe und gibt gern Tipps und Infomaterial an Naturfreunde weiter.

 

·       Die Amsel ist die einzige heimische Drossel, bei der sich die Geschlechter stark unterscheiden. Das Männchen ist komplett schwarz und hat einen gelb-orangen – im ersten Jahr noch dunkelgrauen – Schnabel. Das Weibchen ist von der Schnabel- bis zu Schwanzspitze schlicht braun gefärbt. Amseln sind viel auf dem Boden hüpfend unterwegs und suchen nach Nahrung. Oft halten sie mit schräg gehaltenem Kopf inne, um zu lauschen. Regenwürmer, Schnecken und Insekten zählen zu ihren Leispeisen. Später im Jahr kommen Beeren und Früchte hinzu. Vor etwa 150 Jahren war die Amsel noch ein eher scheuer Waldvogel, heute ist sie überall im Siedlungsbereich zu finden. „Als klassischer Kulturfolger kommt sie dort offenbar gut klar“, berichtet Raabe.

 

·       Die Kohlmeise ist in unseren Breiten die größte und häufigste Meise. Mit ihrem schwarz-weißen Kopf, der gelben Unterseite und dem markanten schwarzen Bauchstreifen ist sie gut zu erkennen, am Gesang alleine jedoch nur schwer zu bestimmen. Denn neben dem typischen Ruf „zizibäh zizibäh“ verfügen Kohlmeisen über ein reichhaltiges Repertoire an Gesangsmotiven. Hinzu kommt ihr Talent zum Nachahmen anderer Meisenstimmen. Aus einem einzigen Kohlmeisen-Gelege können bis zu einem Dutzend Jungvögel schlüpfen. Die Elternvögel sind pausenlos im Einsatz, um die hungrigen Schnäbel zu stopfen. Sie sammeln Blattläuse, Raupen und Spinnen von Blättern und Zweigen. Zu Spitzenzeiten kommen sie nahezu im Minutentakt mit Futter an die Bruthöhle. „Kohl-und Blaumeise sind übrigens die häufigsten Nistkasten-Nutzer. Man kann sie leicht mit dem Angebot von Nisthilfen unterstützen“, rät der Naturschutzbund.

 

·       Die Blaumeise ist kleiner als die Kohlmeise und ihr fehlt der schwarze Streifen auf dem Bauch. Stattdessen fallen bei ihr das blaue Käppchen über dem weißen Gesicht, ein schwarzer Augenstreif und die ebenfalls blau gefärbten Flügel- und Schwanzfedern ins Auge. Blaumeisen sind häufige Gäste in hiesigen Gärten, sobald dort ein paar ältere Bäume stehen. Sie sind ständig in Bewegung, oft hangeln sie sich kopfunter an dünnen Zweigen entlang. Ihr Gesang ist abwechslungsreich, beginnt meist mit einem hohen „tii-tii“ und endet mit einem Triller.

 

·       Stare erkennt man an ihrem schwarz-grünlich glänzenden Gefieder, dem kurzen Schwanz und dem langen Schnabel. Staren-Männchen sind echte Gesangstalente. Der Vogel des Jahres 2018 verfügt über eine Vielzahl eigener Gesangsmotive, kann viele Vogelarten und andere Geräusche perfekt nachahmen. Das rhythmische Singen unterstreichen sie oft mit weit heftigen Flügelbewegungen. Diese Anstrengungen honorieren die Weibchen: Sie finden die Männchen am attraktivsten, deren Gesang die meisten Motive enthält und die beim Singen die größte Ausdauer an den Tag legen.

 

„Auch die Schwalben sind inzwischen ins Weserbergland zurückgekehrt: mittlerweile sind die Vögel wieder in der Luft zu bestaunen und beglücken uns mit ihrer Anwesenheit“ freut sich Raabe. Doch die Boten des Glücks sind gefährdet, deswegen bietet der NABU allen Schwalbenfreunden einen Leitfaden für den Schutz der Vögel an. Zusammen mit der Aktion „Schwalbenfreundliches Haus“ möchte der Naturschutzbund durch den Leitfaden dazu beitragen, die Akzeptanz für Schwalben und ihre Nester in der Nähe des Menschen zu erhöhen sowie bestehende Quartiere zu erhalten und neue zu schaffen.

 

·       Mehlschwalben, erkennbar an ihrem leuchtend weißen Bürzel und Bauch sowie dem tief gekerbten Schwanz, fühlen sich auch in einer von Menschen geprägten Umgebung grundsätzlich wohl. Da Kot und Reste von Nistmaterial an Hausfassaden und auf dem Boden allerdings häufig auf Ablehnung stoßen, werden viele Nester mutwillig zerstört. Doch eine bereits angepasste Nisthilfe oder ein einfaches, einen halben Meter unterhalb des Nestes angebrachtes Brett würden bereits wirksam Abhilfe schaffen. Bereits bestehende Nester dürfen ohnehin nicht entfernt werden. Rauchschwalben, die über ihre braunrote Färbung von Kehle und Stirn gut erkennbar sind, bevorzugen Balken oder Mauervorsprünge in Ställen, Scheunen oder Carports.

 

Leider bleiben die notwendigen Einflugluken nach Renovierungen zunehmend verschlossen oder sind bei Neubauten gar nicht erst vorhanden. „Auch hier ist es bereits hilfreich, Lager und Ställe nicht komplett zu verschließen und eine Einflugluke zu belassen“ führt Raabe aus und bietet den „Leitfaden für den Schwalbenschutz“ an, welcher allgemeine Informationen über die Schwalben enthält, aber auch Hilfestellung bei juristischen Fragen und praktische Tipps gibt. Wichtig ist eine enthaltene Bauanleitung für geeignete Nisthilfen: dabei werden auch die weniger häufigen Uferschwalben berücksichtigt. Auch der zwar nicht zur Schwalbenfamilie zählende, aber sich ähnlich verhaltende Mauersegler findet hierin Berücksichtigung.

 

Meldungen zur „Stunde der Gartenvögel“ kann man übrigens am einfachsten im Internet unter www.stundedergartenvoegel.de und www.NABU-weserbergland.de eingeben- eine Alternative sind Post oder Telefon. Eine bundesweit kostenlose Rufnummer ist am 12. und 13. Mai zwischen 10 und 18 Uhr geschaltet: 0800 -1157115. Auch in der Regionalgeschäftsstelle Weserbergland hilft man gern weiter: 05751-5237.

 

Ø  www.stundedergartenvoegel.de: Hier gibt es Vogel-Porträts und -Gesänge zum Anhören, eine Zählhilfe sowie viele praktische Tipps.
Ab dem ersten Zähltag außerdem aktuelle Zwischenstände und interaktive Karten.  

Ø  Informationen finden Sie unter www.stundedergartenvoegel.de, Pressebilder unter www.NABU.de/sdg-pressebilder.

Ø  Einen Teilnahmebogen zur Verwendung in Printmedien gibt es unter www.nabu.de/sdg-medieninfos

Ø  Einen NABU Online-Vogelführer gibt es unter www.nabu.de/vogelfuehrer

Ø  Auswertungen der Vorjahresergebnisse sind über die interaktive Karte auf
https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/aktionen-und-projekte/stunde-der-gartenvoegel/ergebnisse/15767.html möglich.
Diese interaktive Karte stellt dar, wie sich eine Vogelart in einem ausgesuchten Landkreis entwickelt hat.

Ø  Alles rund um das Thema Schwalben finden Sie im Netz unter: www.NABU-niedersachsen.de/schwalben

Ø  Der NABU zeigt mit einer kostenfrei nutzbaren Grafik auf www.NABU.de/schwalbenjahr, wie das Jahr der Schwalben aussieht.

Ø  Pressebilder gibt es unter: www.NABU.de/pressebilder_schwalben

Ø  Der „Leitfaden für den Schwalbenschutz“ ist erhältlich gegen Zusendung von vier Briefmarken zu 70 Cent an NABU Regionalgeschäftsstelle Weserbergland, Stichwort ‚Schwalbenschutz’, Kerschensteiner Weg 3, 31737 Rinteln

 


NABU KV HILDESHEIM-PRESSEMITTEILUNG | NR 13| 21.04.2018

 

Natur / „Baum des Jahres“

 

Große Einweihungsveranstaltung auf dem Skulpturenweg Lamspringe/Bad Gandersheim

 

Naturschutzbund Hildesheim lädt herzlich ein

 

Hildesheim - Die bekannte „Allee der Bäume des Jahres“ auf dem Skulpturenweg zwischen Lamspringe und Bad Gandersheim wird um den Baum des Jahres 2018 ergänzt: die Esskastanie. Dazu wird es eine Einweihungsveranstaltung am Samstag, den 28. April um 15 Uhr geben.
Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, sich an dieser Festveranstaltung zu beteiligen. Treffpunkt ist der „Bockskrug“, die Schutzhütte an der L 489, einige hundert Meter nördlich von Gehrenrode. Wer zur Esskastanie wandern möchte, trifft sich mit einer Gruppe des NABU-Hildesheims um 14.00 Uhr am Parkplatz Schaper-Hoppe, Am Bahnhof 6a in Lamspringe.
Nach den Festansprachen der Bürgermeister/in der beteiligten Kommunen werden neben Kaffee und Kuchen auch interessante Spiele und Wettbewerbe für Kinder angeboten. Der NABU-Harzvorland veranstaltet u.a. eine Tombola mit tollen Preisen.


NABU KV HILDESHEIM-PRESSEMITTEILUNG | NR 12| 16.04.2018

Natur / Artenvielfalt

 

Ein Ausflug zur Esskastanie und: Wildbienen erkennen

 

 Zwei weitere Angebote des Naturschutzbundes Hildesheim

Mittwoch, 25. April und Samstag 28. April, 14:00-17:00 Uhr

Aktionstag Baum des Jahres: die Esskastanie - Ausflug zur Esskastanie

 

Am bundesweit ausgerufenen Tag des Baumes, dem 25. April, finden vielerorts Feierstunden und Pflanzaktionen statt, um auf die Bedeutung des Waldes für den Menschen hinzuweisen. In diesem Jahr ist die Esskastanie der Baum des Jahres.

Auch der NABU möchte sich sowohl mit Pflanzaktionen, sowie einer Aktion unserer Baumbotschafter beteiligen. Ort und Zeitpunkt erfahren Interessierte auf unserer Homepage www.nabu-hildesheim.de sowie bei Facebook.

Als weitere Aktion wird am Samstag, dem 28.04., eine Fahrradtour und/oder Wanderung zur neu gepflanzten Esskastanie in der Allee der Bäume und dem Skulpturenweg zwischen Bad Gandersheim und Lamspringe angeboten. Die Aktion findet in Kooperation mit dem NABU Harzvorland statt und steht auch Nichtmitgliedern offen.

Treffpunkt für den Ausflug ist der Parkplatz  Am Bahnhof  in 31195 Lamspringe um 14:00 Uhr. Weitere Infos gibt es über info@baumbotschafter.de.

 

Samstag, 28. April, 14:00-16:00 Uhr

Wildbienen erkennen am Moritzberg

 

Bienen haben es derzeit schwer. Umso wichtiger ist es, mehr über sie zu erfahren. Der NABU  bietet daher am Samstag, dem 28. April, zwischen 14:00 und 16:00 Uhr in Zusammenarbeit mit dem BUND eine Führung an, bei der Interessierte die nützlichen Tiere entdecken und beobachten können. Teilnehmer der Führung können viel über die Lebensweise der Bienen lernen und deren Vielfalt erleben.

Wer Glück hat, beobachtet die gelbbindige Furchenbiene - Biene des Jahres 2018.

Sie hat sich im Zuge des Klimawandels aus dem westlichen Mittelmeerraum immer weiter nach Norden ausgebreitet. Zwar ist sie derzeit nicht akut gefährdet, jedoch auf ein reichhaltiges Angebot an Nahrungspflanzen angewiesen. Der Erhalt von blumenreichen Wiesen und Wegrändern, wie auch die Neuanlage von Blühflächen aus heimischen Wildpflanzen sind daher immens wichtig für den Fortbestand aller Bienenarten, sowie anderer Insekten.

Anmelden können sich Bieneninteressierte bei Hubert Ingelmann unter 05121 66102. Die Teilnehmerzahl der Führung ist begrenzt. Die Kosten pro Person liegen bei 3,-€.

Bei Regen fällt die Führung aus, ein eventueller Ersatztermin wird in diesem Fall über unsere Website www.nabu-hildesheim.de bekanntgegeben.

Quelle gelbbindige Furchenbiene: https://www.nabu.de/news/2017/12/23600.html


NABU KV HILDESHEIM-PRESSEMITTEILUNG | NR 11| 9.04.2018

Terminankündigungen / Veranstaltungen

 

Egal ob „Wildnisküche & Kräuterführung“, dem „Feuersalamander nachspüren“ oder sich beim Gespräch austauschen –

 

Naturschutz und Umweltbildung interessiert immer
NABU Hildesheim lädt zu interessanten Terminen „rund um die Natur“ ein – es lockt auch im April ein vielfältiges Angebot

 

NABU-Stammtisch für jedermann
Freitag, 13. April, 11. Mai, 08. Juni, 21:00 Uhr

Am Mittwoch, den 11.04. um 19 Uhr findet im NABU-Büro in der Dingworthstraße 38 der regelmäßige Stammtisch statt. Zu der gemütlichen Gesprächsrunde sind alle Naturinteressierten (auch Nichtmitglieder) herzlich eingeladen. Hauptthema dieses Mal: Verletzte Tiere. Ina Simon aus Derneburg wird Bilder ihrer Schützlinge zeigen und erklären, was zu tun ist, wenn ein verletztes Tier oder z.B. ein Jungvogel als Nestflüchter gefunden wird.  Infos gibt es über Telefon: 0171 7849229.

 

Auf der Suche nach dem Feuersalamander

Freitag, 13. April, 21:00 bis 22:00Uhr

Jeweils an 3 Terminen ab dem 13.04. (11.05. und 08.06.) lädt die AG-Amphibien- und Reptilienschutz zu einer Entdeckungsreise auf den Spuren des Feuersalamanders unter Leitung unseres Amphibien- und Reptilienfachmannes Andreas Kentler ein. Pro Termin können sich maximal 25 Teilnehmer unter aggi.galle@gmail.com oder bei Andreas Kentler 0173 8601792 anmelden.

Treffpunkt ist jeweils der Parkplatz an der Kupferschmiede, Am Steinberg 6 in Hildesheim. Eine Wanderung dauert ca. eine Stunde – Start ist jeweils 21:00 Uhr.

Teilnehmer sollten unbedingt an ihre Sicherheit denken und möglichst eine persönliche Schutzausrüstung, wie Taschenlampe, Warnweste etc. mitbringen.

 

Wildnisküche in Lamspringe / Wildkräuterführung für die NAJU-Gruppen

Freitag, 13. April, 16:00-18:00 Uhr / Samstag, 14. April, 10:00-12:00 Uhr

Am Freitag dem 13.04. zwischen 16:00 und 18:00 Uhr können Interessierte bei einer kurzen Wanderung im Klosterforst heimische Wildkräuter kennenlernen. Es wird Basiswissen in Pflanzenkunde vermittelt, sowie Erkennungsmerkmale und Verwechslungsmöglichkeiten von Kräuterpflanzen. Im Anschluss werden die gesammelten Kräuter in der Wildnisküche auf dem offenen Feuer zubereitet. Die leckeren Mahlzeiten sind in keinem Kochbuch zu finden. Teilnehmer der Veranstaltung sollten einen tiefen Teller und Besteck mitbringen! Treffpunkt für die Wanderung ist am Schwarzen Holz, nahe der L466 in Lamspringe. Die Kosten pro Person belaufen sich auf 9,- €, NABU-Mitglieder zahlen 6,- €. Wildkräuterinteressierte können sich bei info@milan-naturseminare.de anmelden. Es sind noch Plätze frei!

 

Am Samstag, dem 14.04., gibt es zudem eine Wildkräuterführung für NAJU-Gruppen. Die Kinder lernen, wie sie sich draußen  helfen können, denn heutzutage wissen nur noch wenige Menschen, welche Pflanzen sie sich aus der Natur zu nutzen machen können. Genau dieses Wissen wollen wir wieder aktivieren. Welche Pflanzen helfen bei Verletzungen, gegen Insektenstiche oder unterwegs bei Blasen an den Wanderfüßen? Die Kinder lernen die Kräuter vom Wegesrand sicher zu bestimmen und wie man sie zur Ersten Hilfe einsetzen kann. Im Anschluss werden sie unter Anleitung eine kleine Mahlzeit zubereiten. Eltern können ihre interessierten Kinder unter info@milan-naturseminare.de anmelden bzw. Treffpunkt und Zeiten erfragen.

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NABU KV HILDESHEIM-PRESSEMITTEILUNG | NR 10 |5.04.2018

Terminhinweis I NABU Führungen

 

Morgenspaziergänge zum Vögel kennen lernen

 

ab dem 14.April werden 8 Wochen lang Samstagsführungen angeboten

 

Hildesheim - Für Frühaufsteher und Naturfreunde zwischen 6 und 76 Jahren bietet der NABU am 07.04. ab 6:00 Uhr Morgenspaziergänge zum Kennenlernen der heimischen Vogelarten an.

Wer die Vögel verschiedener Arten und Lebensräume nach Gesang, Lauten und Aussehen bestimmen lernen möchte, sollte ein Fernglas (mind. 10x42), sowie ein bebildertes Bestimmungsbuch zu den Führungen mitbringen.

Da die Teilnehmerzahl auf 12 Personen beschränkt ist, ist eine Anmeldung bei Horst Kolodzey (0160 8447946) erforderlich, einige Plätze sind noch frei.

Der Beitrag für insgesamt 8 Führungen beträgt 5,-€ pro Person und Führung und wird an Ort und Stelle erhoben.

Die weiteren Termine finden jeweils samstags statt: 14.04., 21.04., 28.04., 05.05., 12.05., 19.05., 26.05., 02.06., witterungsbedingte Terminverschiebungen sind möglich.


NABU KV HILDESHEIM-PRESSEMITTEILUNG | NR 09 |5.03.2018

Terminankündigungen / Veranstaltung
Naturschutz-Aktion: „Helft mit und bringt die Kröten über die Straße" 
NABU Hildesheim bittet um tatkräftige Mithilfe beim Amphibienschutz / fünf Sammelstellen in Hildesheim und Umgebung werden betreut
 

Hildesheim - Seit vielen Jahren haben Naturschützer dem Amphibientod an unseren Straßen den Kampf angesagt. In ganz Deutschland sind NABU-Gruppen Jahr für Jahr aktiv, stellen Fangzäune auf, tragen Kröten und Molche über die Straßen oder legen Ersatzlaichgewässer an. Ohne dieses vielfache Engagement wäre es um unsere 21 heimischen Amphibienarten deutlich schlechter bestellt. Auch der NABU Kreisverband Hildesheim ist dabei – seit kurzen mit einer neu gegründeten, sehr aktiven Amphibien-Schutz-AG.
Die Wetterprognose sagt voraus, das der Winter Deutschland noch fest im Griff hat - ab Sonntag jedoch die Temperaturen deutlich steigen sollen. „In geschützten Lagen könnten daher in der kommenden Woche die Amphibienwanderungen langsam einsetzen“ vermutet Aggi Galle, die sich in Hildesheim im Amphibienschutz einsetzt und als Ansprechpartnerin zur Verfügung steht, und bittet daher alle Interessierten Personen, sich beim NABU Hildesheim zu melden, denn: „jede helfende Hand ist willkommen“.  Egal ob zum Auf- und Abbau des Schutzzaunes oder gelegentlich zum Sammeln und Kartieren der Amphibien, egal ob jung oder älter, jede/r kann gern mithelfen. Gesammelt wird allabendlich ab Mitte März in der Dämmerung und auch die acht NAJU-Gruppen des Kreisverbandes helfen kräftig mit – und Gäste und „Helfende Hände“ sind immer sind sehr willkommen!

Hier die Sammelstellen und die jeweiligen Ansprechpartner:

ü  L 466-Rühden/Lamspringe:                                    Susanne und Thomas Engel, fozzybaerengel@aol.com / Ulrike und Andre von Raison, andre.von.raison@naju-lamspringe.de

ü  L488-Lamspringe Westerberg/Ohlenburg:         Andreas Kaether, andreas.kaether@naju-lamspringe.de  / Franziska Wolter wolter-franziska@web.de

ü  Alfeld-Eimsen:                                                           Anja Walter, anja.walter@aol.de

ü  Nordstemmen, unterhalb der Marienburg:       Ingrid Schneider, schneider-ing@web.de

ü  Derneburg – Am Hagen:                                         Simone Flohr  Simone.Flohr@gmx.de

ü  www.nabu-hildesheim.de

 



Ø  Hintergrund: Bereits seit 2002 dokumentiert der NABU das jeweilige bundesweite Wandergeschehen tagesaktuell im Internet. Mit 150 teilnehmenden Gruppen war diese Aktion auf Anhieb enorm erfolgreich, inzwischen sind es rund 400.
Natürlich lassen sich auch 2018 die Laichwanderungen wieder auf der NABU-Homepage verfolgen:
www.nabu.de/news/krötenwanderung

Ø  Der NABU Hildesheim zeigt bis zum 28.März eine ausführliche Amphibien-Ausstellung im Hildesheimer Kreishaus.

 

Ø  Heimische Arten im Porträt:

In Deutschland leben 21 Amphibienarten. Während manche eher unauffällig gefärbt sind, haben andere kräftige und bunte Färbungen – wie zum Beispiel der im Mai ganz blaue Moorfrosch oder der schwarz-gelb gefärbte Feuersalamander.
Auch in ihrer Lebensweise und Verbreitung gibt es viele große Unterschiede. Der NABU stellt die heimischen Arten in Einzelporträts vor:

Kröten:              
Erdkröte / Knoblauchkröte / Kreuzkröte / Wechselkröte / Geburtshelferkröte
Frösche:
             Laubfrosch / Grasfrosch / Springfrosch / Moorfrosch / Seefrosch /  Wasserfrosch / Teichfrosch
Unken:               Gelbbauchunke / Rotbauchunke
Molche:              Bergmolch / Teichmolch / Kammmolch / Fadenmolch
Salamander:     Feuersalamander / Alpensalamander

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NABU KV HILDESHEIM-PRESSEMITTEILUNG | NR 08 |1.03.2018

 

/ Veranstaltungen

Einladung zu Bildvortrag „Der Star – Vogel des Jahres 2018“ und Amphibien-Exkursion  
NABU Hildesheim lädt zu interessanten Terminen „rund um die Natur“ ein – es lockt ein vielfältiges Angebot im März 

Hildesheim – Der NABU Hildesheim bietet auch im März ein vielfältiges und umfangreiches Programm für jeden an –egal ob Groß oder Klein, ob Jung oder Best Ager-
hier kann jeder und jede Naturinteressierte/er aktiv werden und sich informieren:

Montag, 5. März, 15 Uhr Der Star – Vogel des Jahres 2018
Bildvortrag von Dieter Goy. Der NABU Hildesheim und alle Interessierten sind zu Gast beim Deutschen Evangelischen Frauenbund Sarstedt.
-> Anmeldung bei Dieter Goy, 0171 7849229 oder dieter.goy@diego-consing.eu


Freitag, den 9. März 2018 ab 14:30 Uhr - Einladung zur Exkursion ins Amphibien-Biotop Ochtersum                

In Ergänzung zur Ausstellung bieten wir bei geeigneter Witterung eine Exkursion ins Freigelände des Amphibien-Biotops Ochtersum an:

Bei einem Rundgang lernen Sie verschiedene Lurcharten und ihre Lebensräume kennen. Treffpunkt: Eingang an der Straße „Am Wildgatter“ (nahe der Adolph-Kolping-Straße).

-> Weitere Informationen und Anmeldung bei Andreas Kentler, Telefon: 0173 - 860 1792 oder aggi.galle@gmail.com      

 

 

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NABU KV HILDESHEIM-PRESSEMITTEILUNG | NR 07 |25.02.2018

Terminankündigungen / Veranstaltungen

Familienpark Sottrum bietet spezielle „Wolfsausstellung“ an
NABU Hildesheim lädt informiert zur Rückkehr des Wolfes in Deutschland -  vielfältiges Rahmenprogramm für die ganze Familie

Hildesheim - <<Der Erfolg des Familienparks Sottrum liegt in seiner fantasievollen Einfachheit. Im Gegensatz zu vielen anderen Freizeitparks findet der Besucher keine Vergnügungsmaschinen, sondern viel Raum zum individuellen Entdecken und selber ausprobieren>> So steht es auf der Homepage des Familienparks und damit wird nur zu gut ausgedrückt was den Besucher dort erwartet.

In diesen Tagen wird das Angebot des Familienparkes um ein spannendes Thema bereichert:

In Kooperation mit dem NABU Wolfsbotschafter, Sven Futterer, wurde jetzt im Familienpark eine neue Dauerausstellung angebracht. Das Thema: „die Rückkehr des Wolfes“.

Diese Rückkehr stößt nicht überall auf Zustimmung, aber woher kommt der Unmut gegenüber Isegrim? Der Besucher hat in dieser Ausstellung die Möglichkeit, seine Ansichten zu hinterfragen und auch andere Aspekte kennenzulernen.

Man muss manchmal schon sehr genau hinschauen, wenn z.B. das Märchen der Sieben Geißlein einmal anders dargestellt wird: dort spielen sieben kleine Wolfswelpen in der Stube und an der Tür steht die „böse Geis“ mit einer Wolfspfote als Handschuh. Mit der Änderung des Blickwinkels wird diese alte Urangst beleuchtet und so ist ein neuer, unverstellter Zugang zur Rückkehr des Wolfes in Deutschland ermöglicht.  

Interesseierte Besucher schreiten auf dem „Wolfgang“ in das Waldstück, in dem sich die Ausstellung befindet, vorbei an „Wolfsburg“ und dem bekannten Mädchen mit roter Kappe.

 

Am Eröffnungstermin, am Samstag, den 24. März 2018, wird darüber hinaus der Verein Pro Tamaskan e.V. seine wolfsähnlichen Hunde präsentieren. Tamaskane sind eine von der FCI nicht anerkannte und noch seltene Hunderasse, welche mit dem Ziel gezüchtet wird, dem Wolf so ähnlich wie möglich zu sehen, ohne dabei die positiven Eigenschaften eines Haushundes zu verlieren.  Das Wort bedeutet „mächtiger Wolf“ oder „starker Wolf“.

 

Der Park öffnet um 10.00 Uhr seine Pforten.  Rund um die Ausstellung wird der NABU Kreisverband Hildesheim, unterstützt durch die NAJU Lamspringe, Wissenswertes über den grauen Waldbewohner berichten. Kinder können Ihr Wolfswissen an einem Quiz testen oder einen Fährtenstempel basteln.

Um 15.00 Uhr wird Peter Deicke, gemeinsam mit dem Naturschutzbund Deutschland, Herrn Professor Brauckmann und Frau Dr. Gröning von der Universität Clausthal und Herrn Professor Dietrich (ehem. Direktor des Zoo Hannover) die neu entstandene Wolfsausstellung eröffnen.

 

Ø  Veranstaltungshinweise: www.nabu-hildesheim.de

Ø  Hintergrund:                       Wölfe in Niedersachsen

Ø  FAQ Wölfe:                         häufige Fragen zum Wolf

Ø  Familienpark Sottrum:    Eröffnung der Wolfsausstellung

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NABU KV HILDESHEIM-PRESSEMITTEILUNG | NR 06 |25.02.2018

 

Terminankündigungen / Veranstaltungen

Wer ist schuld am Klimawandel?  

NABU Hildesheim lädt zu Bildvortrag und Diskussionsrunde mit Prof. Dr. Martin Sauerwein ein / Anschließend Jahreshauptversammlung für alle Mitglieder / 1.März- ab 18 Uhr

 Hildesheim - Mit einem bildgewaltigen Vortrag beginnt die Jahreshauptversammlung des NABU-Kreisverbandes Hildesheim e.V. am Donnerstag, den 1. März, um 18 Uhr. „Für diesen öffentlichen Teil, also auch für alle Nicht- und noch-nicht-Mitglieder, konnten wir Herrn Professor Dr. Martin Sauerwein, Universität Hildesheim, Institut für Geographie gewinnen“ freut sich Andreas Humbert, erster Vorsitzender des NABU Hildesheim. „Wer ist Schuld am Klimawandel?“ ist der provokative Titel des Bildvortrages, der im Anschluss Anlass zu Diskussion und Hinterfragung geben dürfte. „Wir wollen dieses Thema erläutern, bis dazu nichts mehr unklar ist“ wünscht sich Humbert.

Ab 20 Uhr beginnt die Hauptversammlung – mit dem nichtöffentlichen Teil für alle NABU Mitglieder. Es wird ein ausführlicher Bildbericht des Vorstandes zu den Aktionen im Jahr 2017 gezeigt, Mitglieder-Ehrungen sollen feierlich vorgenommen werden; aber auch der Kassenbericht sowie Entlastungen und Wahl eines Kassenprüfers stehen auf der Tagesordnung.

Ø  www.nabu-hildesheim.de

Ø  Vortrag „Klimawandel“ ab 18 Uhr / Eintritt frei!

Ø  Jahreshauptversammlung ab 20 Uhr, Ende ca. 21:30 Uhr

Ø  Ort: Hotel „Zum Osterberg“, Linnenkamp 4, 31137 Hildesheim

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NABU KV HILDESHEIM-PRESSEMITTEILUNG | NR 05 |22.02.2018

Terminankündigungen / Veranstaltungen

 

Rettet die Eschenallee!

 

NAJU Hildesheim, die ErlebnisAkademie sowie die Baumbotschafter laden zum Mithelfen am 3.März ein

 

 

Hildesheim - „Das Falsche Weiße Stängelbecherchen ist Schuld daran, dass die Eschen so krank sind,“ erklärt Onno und meint damit einen winzigen asiatischen Schlauchpilz, der als Verursacher des europaweiten Eschentriebsterbens gilt. Der 11-jährige aus Wrisbergholzen ist der jüngste Baumbotschafter der NAJU (Naturschutzjugend) Hildesheimer Land. Die Gruppe macht sich für die 160 Jahre alte Eschenallee auf der Wernershöhe bei Wrisbergholzen stark.

 

 

 

„Man kann gegen die Krankheit nichts machen“, weiß der 16-jährige Finn aus Almstedt, „aber ich hoffe, die Natur bringt irgendwann resistente Eschen hervor und die Baumart überlebt.“ Und Simon, 12 Jahre, aus Hildesheim ergänzt: „Darum wollen wir die Eschenallee pflegen und dabei jede Menge Spaß haben.“

 

 

 

Die Baumbotschafter um Gruppenleiter Andreas Kaether (NAJU) und Dirk Becker von der ErlebnisAkademie im Verein „Kulturherberge Wernershöhe“ laden Naturinteressierte jeden Alters zum Mitmachen ein. Am Samstag, 3. März 2018, zwischen 9 und 16 Uhr heißt das Motto „Rettet die Eschenallee!“. Geplant ist, die Bäume im Bodenbereich freizuschneiden, Totholz zur Gefahrenabwehr mittels Seilklettertechnik zu entfernen und ein Baumkataster vorzubereiten.

Bei Stockbrot und Bratwurst besteht mittags die Möglichkeit, sich über die erlebnispädagogische Jugendarbeit der Baumbotschafter zu informieren. Wenn möglich, sollten Handschuhe, Gartenschere, Freischneider u.s.w. mitgebracht werden. Treffpunkt: Kulturherberge, Wernershöhe 2, 31079 Wrisbergholzen. Fragen an: info@Baumbotschafter.de

 

 

 

Ø  www.nabu-hildesheim.de

 

Ø  www.baumbotschafter.de

 

Ø  www.kulturherberge.de

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NABU KV HILDESHEIM-PRESSEMITTEILUNG | NR 04 |15.02.2018

Terminankündigungen / Veranstaltungen

 

umfassende Amphibien-Ausstellung im Kreishaus wird eröffnet
NABU Kreisverband Hildesheim präsentiert die schützenswerte Vielfalt der heimischen Amphibien auf 15 Schautafeln

 

Hildesheim - Die Arbeitsgruppe Amphibien und Reptilien des Naturschutzbundes Hildesheim zeigt ab dem 26.02. bis zum 28.03.2018 im Foyer des Kreishauses in Hildesheim eine Ausstellung mit Schwerpunkt Wanderamphibien. Die Ausstellung umfasst 15 Schautafeln und präsentiert einen Einblick in die Vielfalt der heimischen Amphibien. Sie zeigt die in unserer Region lebenden Frosch-, Kröten-, und Molcharten. Landlebensräume, Laichgewässer, ihre Entwicklung vom Ei zum Jungtier und vieles mehr werden mittels Text, Diagramm, Fotos und Skizzen dargestellt. Ebenso gastiert die Ausstellung zum Projekt „Stärkung und Vernetzung von Gelbbauchunken-Vorkommen“ als Teil der Schau.

 

Mit dieser Ausstellung wollen wir die Bevölkerung auch auf die Arbeit unserer Gruppe aufmerksam machen. Bei der jährlichen Krötenwanderung geht es uns in erster Linie um Erhalt der heimischen  Artenvielfalt und darum, die Tiere vor dem Straßentod zu schützen.

 

Die Eröffnung am 26.02.2018 beginnt um 14:30 Uhr im Kreishaus Hildesheim, Bischof-Janssen-Straße 31. Nach der Begrüßung führt unser Experte mit einem kurzen Vortrag in die Thematik ein. In einer Pause mit kleinem Imbiss besteht die Möglichkeit des Austauschs, bevor dann ein Rundgang durch die Ausstellung erfolgt.

 

 

 

Ø  www.nabu-hildesheim.de

 

Ø  Eröffnung der Amphibien-Poster-Ausstellung im Foyer des Kreishauses: Montag, 26. Februar, 14:30 Uhr

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NABU KV HILDESHEIM-PRESSEMITTEILUNG | NR 03 |14.02.2018

NABU: Ergebnis „Stunde der Wintervögel“

Danke an 609 Vogelfreunde in Hildesheim und Umgebung

Abwärtstrend bei vielen Vogelarten festgestellt – Zugvögel verweilen häufiger in Deutschland
Hildesheim – Nach den sehr niedrigen Zahlen im vergangenen Winter haben sich in diesem Jahr wieder mehr Wintervögel in Deutschlands Gärten und Parks eingefunden. Das hat die gemeinsame Zähl-Aktion von NABU und seinem bayerischen Partner Landesbund für Vogelschutz (LBV), die Stunde der Wintervögel, ergeben, deren Endergebnis an diesem Montag vorgestellt wurde. Über 14.500 Vogelfreunde haben sich in Niedersachsen an der Aktion beteiligt und Zählungen aus mehr als 9.700 Gärten übermittelt – ein neuer Rekord. „In Hildesheim und Umland haben sich 609 Vogelfreunde an der Zählaktion beteiligt und wichtige Daten über 12.728 Vögel übermittelt“ freut sich die NABU-Regionalgeschäftsstellenleiterin Britta Raabe, welche auch viele Anrufe in der Geschäftsstelle persönlich entgegen genommen hat und die sich auf diesem Wege bei allen Naturinteressierten bedankt. 

„Im vergangenen Winter hatten die Teilnehmer in ganz Deutschland 17 Prozent weniger Vögel gemeldet als im Schnitt der Jahre zuvor“, sagt Raabe, „zum Glück hat sich dieses erschreckende Ergebnis nicht wiederholt.“ Im Vergleich zum Vorjahr wurden wieder elf Prozent mehr Vögel gesichtet. 2018 wurden rund 38 Vögel pro Garten gemeldet, im vergangenen Jahr waren es nur 34 Vögel. 2011 waren bei der ersten Stunde der Wintervögel aber noch 46 Vögel pro Garten gemeldet worden. „Die höheren Zahlen in diesem Jahr können darum nicht darüber hinwegtäuschen, dass seit Jahren ein kontinuierlicher Abwärtstrend festzustellen ist“, so Raabe weiter. „Der Rückgang häufiger Arten ist in vielen europäischen Ländern ein ernstes Problem und zeigt sich offensichtlich auch bei den Wintergästen in unseren Gärten.“ Seit Beginn der Wintervogelzählungen im Jahr 2011 seien die Gesamtzahlen gemeldeter Vögel um 2,5 Prozent pro Jahr zurückgegangen.

Überlagert wird dieser langjährige Trend jedoch durch die Auswirkungen jährlich unterschiedlicher Witterungs- und Nahrungsverhältnisse. Grundsätzlich kämen in milderen Wintern, wie den letzten beiden, weniger Vögel in die Gärten, da sie auch außerhalb der Siedlungen noch genug Nahrung fänden. Dennoch fehlten im letzten Jahr viele Meisen und waldbewohnende Finkenarten, während sie in diesem Winter wieder in gewohnter Anzahl gesichtet wurden. Erklären ließe sich dieses vermutlich durch das von Jahr zu Jahr sehr unterschiedliche Angebot an Baumsamen in den Wäldern – nicht nur bei uns, sondern auch in den Herkunftsgebieten dieser Vögel in Nord- und Osteuropa. „Je weniger Samen, desto größer der Zuzug von Vögeln aus diesen Regionen zu uns und desto eher nehmen diese Vögel naturnahe Gärten und Vogelfütterungen dankbar an“, so Raabe weiter.

 

In der Rangliste der häufigsten Wintervögel in Hildesheim haben sich Kohlmeise und Amsel den zweiten und dritten Platz hinter dem Haussperling erobert, der damit seinen Platz als häufigster Gast am Futterhäuschen verteidigen konnte. Danach folgen Blaumeise, Feldsperling, Elster, Grünfink, Buchfink, Ringeltaube und das Rotkehlchen. Der Star, Vogel des Jahres 2018 wurde 20 Mal beobachtet.  Mit 2,02 Individuen pro Garten verzeichnete er einen durchschnittlichen Rückgang von 41%. Bei anderen Teilziehern, wie zum Beispiel der Heckenbraunelle ( +55%) zeigt sich eine entgegengesetzte Entwicklung. Diese Arten reagieren damit auf die vermehrten milden Winter, die ihnen eine Überwinterung näher an ihren Brutgebieten ermöglicht.

 

Unter den Top Ten der häufigsten Wintervögel hat die Amsel am stärksten verloren: 20% weniger Amseln als im Vorjahr wurden in Hildesheim beobachtet. „Ein Grund dafür könnte der für diese Vögel tödliche Usutu-Virus sein, der in den Jahren 2016 und 2017 zu Ausbrüchen in immer mehr Teilen Deutschlands geführt hat“, so Raabe. „Hier wartet der riesige Datenschatz der Stunde der Wintervögel aber noch auf eine genauere Analyse.“

Ø  Zur Aktion: Der NABU und LBV rufen einmal im Jahr zur „Stunde der Wintervögel“ bzw. „Stunde der Gartenvögel“ auf. Es ist Deutschlands größte wissenschaftliche Mitmach-Aktion. Die nächste „Stunde der Gartenvögel“ findet von Vatertag bis Muttertag vom 10. bis 13. Mai 2018 statt. Dann werden die heimischen Brutvögel im Siedlungsraum erfasst. Je mehr Menschen an der Aktion teilnehmen, desto genauer werden die Ergebnisse.

Ø  Die Meldungen zur Aktion „Stunde der Wintervögel“ werden auf www.stundederwintervoegel.de bzw. https://niedersachsen.nabu.de/tiere-und-pflanzen/aktionen-und-projekte/stunde-der-wintervoegel/13104.html?formchange=1&jahr=2018&bundesland=Niedersachsen&vogelart=Star&ort= (Niedersachsen) bis auf Bundesland- und Landkreisebene ausgewertet.

Ø  Druckfähige Grafik mit den zehn häufigsten Wintervögeln: www.NABU.de/pressebilder_stundederwintervoegel

Ø  Neue Info-Grafiken zum Thema „Wer frisst was?“ stellt der NABU kostenlos zum Abdruck zur Verfügung unter
www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/aktionen-und-projekte/stunde-der-wintervoegel/ueber-die-aktion/medieninfos.html,

Ø  Pressefotos zum Download gibt es unter www.NABU.de/pressebilder_stundederwintervoegel.

Ø  NABU-Futterhaus-Webcam: www.NABU.de/webcam


NABU KV HILDESHEIM-PRESSEMITTEILUNG | NR 02 |5.02.2018

Terminankündigungen / Veranstaltungen

Egal ob „sozialer Wohnungsbau“, sich einen „Auslauf“ gönnen oder das „Wesen des Obstbaumes“ verstehen – Naturschutz und Umweltbildung interessiert immer
NABU Hildesheim lädt zu interessanten Terminen „rund um die Natur“ ein – es lockt ein vielfältiges Angebot im Februar

Hildesheim – Der NABU Hildesheim bietet auch im Februar ein vielfältiges und umfangreiches Programm für jeden an –egal ob Groß oder Klein, ob Jung oder Best Ager- hier kann jeder und jede Naturinteressierte/er aktiv werden und sich informieren:
Freitag, 9. bis Sonntag, 11. Februar: Biotopschutz-Einsatz, u.a. mit Nistkastenreinigung.
Alle Natur(schutz)-Interessierten, NABU- und NAJU- Gruppen sind eingeladen.
Konkrete Termine und Orte werden auf der Webseite bekannt gegeben.

17.2.2018:  Große Nistkasten Aktion im Bistumswald Röderhof.
Details und Anmeldung bei Dieter Goy dieter.goyqdiego-consing.eu

Samstag, 10. Februar, 15 Uhr

Erlebniswanderung durch den Steinberg
Eine spannende Exkursion über die wilden Tiere im Wald mit dem Jagd- und Wildexperten Henning Hoffmeister.
Treffpunkt: Parkplatz der Gaststätte Kupferschmiede, Steinberg 6 in Hildesheim. Dauer ca. 2 Stunden. Kosten: 3 € pro Person, Kinder frei.

Mittwoch, 14. Februar, 19 Uhr

NABU-Stammtisch für jedermann

Gemütliche Gesprächsrunde für alle Naturinteressierten, auch für Nichtmitglieder.
Hauptthema: Krötenwanderung. Suse und Thomas Engel berichten mit Bildern von ihren Erfahrungen.

NABU-Büro, Dingworthstraße 38, Hildesheim.

Samstag, 17. Februar, 10 - 16 Uhr

NABU Obstbaum-Schnittkurs 

in Holle/Sillium mit Klaus Heisig (Gärtnermeister und Lehrer an der Freien Waldorfschule Hildesheim). Inhalte in Theorie und Praxis: Blick auf das Wesen des Obstbaumes, Gesetze des Wachstums, Kronenaufbau am jungen Baum und Erhaltungs- und Pflegeschnitt an älteren Bäumen. Kurskosten: 15,00 € pro Person (Schüler und Studenten frei). Erfahrungsgemäß möchten viele Personen teilnehmen, aber die Teilnehmerzahl muss leider begrenzt werden … daher wird Anmeldung dringend erbeten.
Simone Flohr: 05062-8990602 oder per E-Mail simone.flohr@gmx.de

Montag, 19. Februar, 18 Uhr

Treffen der Wolf IG

Charlotte Steinberg stellt ihre Masterarbeit zur Nahrungsökologie der Wölfe in Niedersachsen vor. Untersucht wird die Frage, von welchen Beutetieren sich der Wolf in Relation zu dessen räumlichen und zeitlichen Verfügbarkeit ernährt. Reh-, Rot-, Dam-, Schwarz- und Muffelwild bilden voraussichtlich den Hauptbestandteil in der Ernährung von Wölfen in Niedersachsen. Gäste sind immer gern willkommen!

NABU-Büro Dingworthstraße 38. Hildesheim.


NABU KV HILDESHEIM-PRESSEMITTEILUNG | NR 01 |19.01.2018

jede Woche ein informatives und spannendesNaturerlebnis

Neues Programmheft des Naturschutzbundes Hildesheim:

fast vierzig Angebote für Jedermann – und das allein in der ersten Jahreshälfte

  Hildesheim – Stolz vermeldet der Vorstand des NABU-Kreisverbandes Hildesheim „unser Programm für das erste Halbjahr 2017 ist da!“  Dieter Goy, zweiter Vorsitzender, ist sehr beeindruckt, wie viele Termine die ehrenamtlich Aktiven in Hildesheim und Umgebung rund ums Thema „Natur- und Umweltschutz“ auf die Beine gestellt haben: das brandneue Halbjahresprogramm umfasst fast vierzig Termine. „Das ist im Durchschnitt ein Naturerlebnis-Angebot in der Woche“ zeigt sich Goy zufrieden.
Dabei ist für Jeden in jedem Lebensabschnitt etwas Passendes dabei: Krötenhilfe im März, die Suche nach dem gelb-schwarzen Feuersalamander im Steinberg, harmlose und pelzige Wildbienen beobachten oder einen geführten Spaziergang durch die Natur unternehmen - all das und vieles mehr wird angeboten! Wer mal richtig „Hand anlegen“ oder aktiv werden möchte, findet auch entsprechende Kursangebote beim Naturschutzbund Hildesheim, so zum Beispiel zum richtigen Obstbaumschnitt, zur heimischen Vogelbestimmung oder bei der schmackhaften Wildnisküche. Nicht zu vergessen sind die Angebote zur Umweltbildung: der Star, der Vogel des Jahres 2018 ist, wird eine eigene Veranstaltung füllen und im März findet die Amphibien-Ausstellung im Kreishaus statt.

Oder doch lieber zum Vortrag „Klimawandel“ , für den Professor Dr. Martin Sauerwein, Universität Hildesheim, gewonnen werden konnte.  Am 1.3.2018 um 18°° Uhr findet dieser im Restaurant Osterberg in Himmelsthür statt. Thema „Wer ist schuld am Klimawandel?“.

Hoch aktuell: auch das Insektensterben wird thematisiert.

Eingeladen sind alle Naturschutz-Interessierte und natürlich auch alle NABU Mitglieder. Die ehrenamtlichen Experten freuen sich darauf, Naturinteressierte bei einer der kurzweiligen und informativen Veranstaltungen zu treffen – „und den einen oder andren Tipp, wie man sich engagieren und der Natur helfen kann, gibt es immer gratis dazu“ verspricht Goy.

Ø  Programme gibt es im NABU-Büro in der Dingworthstraße 38 oder auf www.nabu-hildesheim.de zum download.


NABU KV HILDESHEIM-PRESSEMITTEILUNG | NR 33 |15.12.2017

Termin / Mitmach-Aktion des NABU

 

„Stunde der Wintervögel“: bundesweite Zählaktion für Groß & Klein

- vom 5.bis7. Januar 2018

 

viele Preise zu gewinnen – und dabei das Wissen um heimische Gartenvögel erweitern

Weserbergland/Hildesheim - Im Januar findet die "Stunde der Wintervögel" bereits zum achten Mal statt: der NABU und die Naturschutzjugend (NAJU) rufen Naturfreundfreunde auf, in Niedersachsen eine Stunde lang die Vögel am Futterhäuschen, im Garten, auf dem Balkon oder im Park zu bestimmen, zu zählen und zu melden.

 

Jeder kann dabei mitmachen: Erwachsene können allein zählen oder zusammen mit Ihren Kindern- oder Enkelkindern – und für Schulklassen gibt es die „Schulstunde der Wintervögel“. Diese Aktionen bringt über lange Zeiträume wichtige statistische Erkenntnisse über die Entwicklung von Vogelbeständen des Siedlungsraumes und zeigen so Entwicklungstrends auf. Ein echter Nutzen für den Naturschutz bei dem es darüber hinaus genauso wichtig ist, dass sich möglichst viele Menschen mit Vogelarten, ihren Lebensräumen und damit dem Naturschutzgedanken beschäftigen.
 
„Jetzt, wo der Winter Einzug hält und die Vögel weniger Futter in der freien Natur finden, müssten sie eigentlich zurück in die Gärten kommen“, erklärt Britta Raabe. Gerade wer unterschiedliche Futterstellen anbiete, könne nun plötzlich viel mehr gefiederten Besuch bekommen, führt die Leiterin der Regionalgeschäftsstelle im Weserbergland aus, denn: „auf den Gesang eines Vogels wartet man im Winter meist vergebens.“ Umso wichtiger ist es daher, auf die äußerlichen Kennzeichen zu achten, um eine Vogelart sicher zu identifizieren. Dazu gehören Größe und Gestalt und auch die Färbung des Gefieders – auch das Verhalten kann Aufschluss über die Art geben.

 

Nur wenige Waldfrüchte: Rückkehr der Waldvögel?

125.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, fast drei Millionen beobachtete Vögel bundesweit – damit schlug die „Stunde der Wintervögel“ 2017 alle Rekorde. In Niedersachsen reichten über 12.000 Vogelfreunde Meldungen von über 275.000 Vögeln aus knapp 8.000 Gärten ein. Im Kreis Hildesheim wurden in 224 Gärten 7304 Vögel von 393 Vogelfreunden gezählt! 


Ob 2018 noch eine Steigerung möglich ist? Der NABU wagt eine Prognose: es werden auf jeden Fall mehr Vögel als im Vorwinter in die Gärten kommen, denn die Waldbäume tragen kaum Früchte und Samen. Neben geringem Winter-Zuzug aus Skandinavien und Osteuropa sowie regional schlechtem Bruterfolg im Frühjahr dürfte das „Mastjahr“ in den Wäldern eine Rolle gespielt haben. Es gab massenhaft Bucheckern und andere Waldfrüchte, so dass viele Vögel es nicht nötig hatten, in die Gärten zu kommen. Aktuell sieht es genau umgekehrt aus: An den Waldbäumen muss man die Früchte in den meisten Regionen geradezu suchen. Werden also die Waldvögel in die Gärten zurückkehren?

 

Die beste Voraussetzung, um Vögel im eigenen Garten zu beobachten? Natürlich ein naturnaher Garten!

 „Bei meinen Nachbarn brütet seit Jahren ein Zaunkönig. Und im Kleingarten nebenan sogar ein Rotkehlchen. Warum nicht bei mir?“, fragt ein Mann irritiert am Telefon der Regionalgeschäftsstelle nach. Die Antwort ist einfach. Denn in vielen Gärten – trotz der Liebe der meisten Menschen zur Vogelwelt – fehlt es an den wesentlichen Voraussetzungen für ein zufriedenes Vogelleben: wilde Ecken im eigenen Garten, die mit ausreichend Insekten, pflanzlichen Samen und heimischen Früchten als Nahrungsquelle für die Wintervögel dienen. Ein kurzgeschnittener Rasen ohne heimische Kräuter und Blütenpflanzen, ein einsamer Rhododendron oder eine Thujenhecke – das ist in manchen Gärten schon alles, was dieser zu bieten hat. Und dann gibt es da noch diesen neuen Trend der Steingärten, die nach Empfinden der Naturschützerin eigentlich Steinwüsten sind. „Da ist es kein Wunder, dass Kohlmeise, Rotkehlchen, Zaunkönig & Co einen weiten Bogen darum machen“, führt Raabe aus und berät gern auch diesen Anrufer darüber, wie er mit ganz einfachen Mitteln seinen Garten für die Vogelwelt attraktiv machen kann. Die Pflanzung von Brut- und Nahrungsgehölzen ist dabei ein kleiner und leicht umzusetzender, erster Schritt zum pflegeleichten und naturnahen Garten.

 

„Die Bandbreite dessen, was im Garten und am Haus leicht umzusetzen ist, ist unheimlich groß", begeistert sich NABU-Geschäftsführerin Raabe weiter: "warum nicht Fledermauskästen als Tagesquartiere dieser fliegenden Nachtjäger am Haus anbringen und ein so genanntes Fledermausbeet mit nektarreichen, nachtblühenden Pflanzen anlegen? Warum nicht den kleinen Teich für Molch, Frosch, Libelle und Co in einer Ecke des Gartens neben den Futterpflanzen für die bunten Falter schaffen?" Solcherlei vielfältige Gärten sind, so Raabe, nicht nur eine Arche, sondern auch ein Erlebnisraum für Groß und Klein: "gerade kleinere Kinder lernen so Artenvielfalt kennen - und den Wechsel der Jahreszeiten."
Die Naturschützerin weiter: "Es ist doch geradezu absurd, dass sich viele Mitbürger über die blühenden Bergwiesen in den Alpen, den Pyrenäen oder in Griechenland und Portugal freuen, aber zuhause einen oftmals ökologisch wertlosen grünen Einheitsbrei aus Immergrünem schaffen". Wer seinen Garten zur einer kleine Arche umgestalten möchte, ohne dabei viel Pflegeaufwand investieren zu müssen, ist beim NABU genau richtig.

 

Und damit nicht genug, denn Kindern und Jugendlichen wird häufig angelastet, dass sie selbst „Allerweltsvogelarten“ wie Kohlmeise, Blaumeise und Rotkehlchen nicht kennen – „bei Erwachsenen, zumal jüngeren, sieht es oft nicht besser aus“ erfährt die Geschäftsführerin leider immer wieder am Telefon aus erster Hand. Ein Grund dafür scheint zu sein, das heute Eltern selbst schon kaum noch Artenkenntnis von Tier- und Pflanzenarten aus ihrer eigenen Kindheit und Jugend mitgenommen haben, weil in den Schulen der Unterricht abstrakter wurde, klassische Heimatkunde und Wandertage wegfielen und auch das Elternhaus nicht mehr viel an Naturkenntnis vermittelte. „So erfahren leider auch die Kinder nichts über die einzelnen Arten – und das ist eine gesellschaftliche Zeitbombe, denn: was man nicht kennt, kann man nicht entbehren und wird man letztendlich auch nicht schützen“, warnt sie nachdrücklich.

Doch da bietet die „Stunde der Wintervögel“ eine hervorragende Möglichkeit, Artenkenntnis aufzufrischen.

Wie funktioniert die Vogelzählung? 


Es ist ganz einfach: Von einem ruhigen Beobachtungsplätzchen aus wird von jeder Art die höchste Anzahl notiert, die im Laufe einer Stunde gleichzeitig zu beobachten ist. Die Beobachtungen können dann bis zum 16. Januar gemeldet werden, die Ergebnisse werden live ausgewertet. Zudem ist am 6. und 7. Januar jeweils von 10 bis 18 Uhr die kostenlose Rufnummer 0800-1157-115 geschaltet. Selbstverständlich können die Ergebnisse auch telefonisch in der Regionalgeschäftsstelle gemeldet werden: ab dem 8. Januar unter 05751-5237.  

Das pure Interesse und die Freude an der Vogelwelt reichen zur Teilnahme aus, eine besondere Qualifikation ist für die Wintervogelzählung nicht nötig. Denn je größer die Teilnehmerzahl ist, desto wertvoller und aussagekräftiger werden die Ergebnisse.

„Neben der wissenschaftlichen Datenerhebung ist es für NABU und NAJU bei dieser Aktion ebenso wichtig, die engagierten Zähler auf die Natur vor der Haustür aufmerksam zu machen und zur naturnahen Gestaltung von Gärten als Lebensraum für Vögel zu motivieren“ sagt Raabe abschließend. Und freut sich über jede/n, der im Weserbergland – von Schaumburg bis Hameln-Pyrmont, von Hildesheim bis Holzminden- mitzählt.

 

Bitte kein falscher Ehrgeiz: es ist, wie es ist…


Ziel ist es nicht, Rekorde aufzustellen und möglichst viele Vögel zu beobachten, sondern ein realistisches, über die Jahre vergleichbares Bild zu erhalten. Und wenn im schlimmsten Fall einmal gar keine Vögel in den Garten kommen, dann ist auch eine solche „Nullmeldung“ wichtig. Also bitte keine falsche Bescheidenheit – und bitte auch nicht die Vögel mit aufschreiben, die „sonst doch immer da sind“. „Das würde das Ergebnis verfälschen“, ergänzt Raabe.

Wer auch immer sich in der Zählstunde sehen lässt: Die Teilnahme an der „Stunde der Wintervögel“ lohnt auf jeden Fall. Da ist zum einen die Freude an der Naturbeobachtung und 
zu gewinnen gibt es auch etwas. Hauptpreis ist ein Zeiss-Fernglas im Wert von mehr als tausend Euro, dazu kommen Einkaufgutscheine von Ikea, Igelhäuser und Fledermausquertiere von Neudorff, Nistkästen und Futtersäulen von Vivara und vieles mehr.

INFOBOX:

 

Ø  "Schulstunde der Wintervögel"
Nach der erfolgreichen Premiere im letzten Jahr, geht die „SCHULstunde der Wintervögel“ nun in die dritte Runde. Schulen, Kitas und Gruppen können sich an der großen Zählaktion beteiligen. Ein NAJU-Paket mit Aktionsideen für jeden Tag, einer Wintervogelrallye, Zählkarten und mehr können Schulen, Kitas und Gruppen gegen zwei Briefmarken zu 1,45 Euro bestellen. Ihre Bestellung unter Angabe der Postadresse richten Sie bitte an folgende E-Mail-Adresse: 
info@NABU-niedersachsen.de

 

Ø  Infopaket bestellen beim NABU Niedersachsen, Stunde der Wintervögel, Alleestr. 36, 30167 Hannover. Zählhilfe und Wintervogelporträts sowie Tipps zur Winterfütterung gegen Einsendung eines 5-Euro-Scheines.
 

Ø  Die 35 häufigsten Wintervögel auf einen Blickvon der Amsel bis zum Zaunkönig
 

Ø  Gartenvögel im bebilderten Vergleich voegel-bestimmen/verwechslungsgefahr
 

Ø  Wintervogel-Webcam  blogs.nabu.de/wintervogel-webcam/

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