Stunde der Gartenvögel 2018


Aktuell: der NABU lädt ein zum Insektensommer!

Um was es geht und wie man mitmachen kann:  HIER





Deutsch-französische Verbandseingabe zur zukünftigen Agrarpolitik

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 NABU Angermünde startet Wanderausstellung „Irrweg Pestizide“

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Das Thema Insektensterben macht Furore


Zeit zu handeln: Tagungsrückblick „Insektenrückgang“ – NABU NRW

Alle Vorträge hier !


HAZ Sarstedt, 10. November 2017

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Stellungnahme landvolk Wolfgang Rühmkorf HAZ Sarstedt
201711-13 Insektensterben Landvolk W.Rüh
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Vorbildliche Aktion der Politik in Sarstedt zum Thema Insektensterben

Gruppe SPD - FDP

im Rat der Stadt Sarstedt

 

Frau

Bürgermeisterin

Heike Brennecke

                                                                                                                 Sarstedt, 06.11.2017

 

Sehr geehrte Frau Bürgermeisterin Brennecke,

wir bitten Sie im Namen der Gruppe SPD - FDP den beigefügten Antrag in den Ratsgremien behandeln zu lassen. Mit Dank und freundlichen Grüßen

 

 Dr. Karl-Heinz Esser                                       Dirk Eichler 

   (Gruppensprecher)                       (Stellvertretender Gruppensprecher)

 

Begründung:

Am 18. Oktober 2017 erschien in der renomierten wissenschaftlichen Fachzeitschrift „PLoS ONE“ ein Artikel über das Ausmaß des Insektensterbens in Deutschland (Downlaod: https://doi.org/10.1371/journal.pone.0185809). Die Autoren dieser Studie bestimmten über einen Zeitraum von 27 Jahren hinweg in insgesamt 63 Naturschutzgebieten, welche nahezu ausnahmslos von Agrarflächen eingeschlossen waren, jeweils die Gesamtmasse (Biomasse) der Fluginsekten. Die dabei gewonnenen Ergebnisse sind alarmierend: Seit 1989 sind mehr als ¾, genau 76.7% der fliegenden Insekten verschwunden. Ein derart dramatischer Rückgang lässt sich nicht pauschal mit agrarisch bedingten Veränderungen im Landschaftsbild oder allgemeinen Klimaveränderungen erklären. Vielmehr scheinen die Hauptursachen des Massensterbens im Bereich der Intensivierung der Landwirtschaft zu liegen: neue Methoden des Pflanzenschutzes, vermehrter Einsatz von Pestiziden und Düngemitteln usw..

 

Laut NABU stellt sich nicht mehr die Frage, ob die Insektenwelt in Schwierigkeiten steckt, sondern nur noch wie das wissenschaftlich erwiesene Insektensterben zu stoppen ist. Da viele Insekten im Naturkreislauf (z.B. als Bestäuber von [Nutz]pflanzen oder als Nahrung für Vögel und Fledermäuse) unentbehrlich und ein sehr aussagekräftiger aber bislang vernachlässigter Bioindikator für viele Umweltentwicklungen sind, fordert der Naturschutzbund u. a. die Etablierung eines langfristig angelegten bundesweiten Insekten-Monitorings. An die politischen Entscheidungsträger wird dabei der Wunsch herangetragen, Verantwortung zu übernehmen und den Grundstein für ein Deutsches Zentrum für Biodiversitäts-Monitoring in Trägerschaft von Wissenschaftseinrichtungen zu legen (weitere Details: https://www.nabu.de/news/2017/10/23291.html).

 

Beschlussvorschlag:

Der Rat der Stadt Sarstedt solidarisiert sich mit der Forderung des NABU, dem Artensterben in unserer Republik mehr Aufmerksamkeit zu schenken und politisch stärker auf eine Bekämpfung seiner Ursachen hinzuwirken.

 

Um die dahingehende öffentliche Diskussion und mediale Berichterstattung auch in unserem Wirkungskreis weiter anzuregen, beantragt der Rat der Stadt Sarstedt die Anschaffung von 4 Insektenhotels für unsere Kommune. Hierfür sind insgesamt 1.200 Euro im Haushalt 2018 vorzusehen. Die Montage der Insektenhotels – je 2 speziell für Wildbienen und andere Insekten - soll durch den Bauhof der Stadt Sarstedt erfolgen. Zur Festlegung der exakten Standorte ist vorab Herr Dieter Goy (Sarstedt) als Vertreter des NABU-Kreisverbands Hildesheim zu kontaktieren. Für die Betreuung der Insektenhotels (halbjährliche Sichtkontrolle, ggf. Reinigung und/ oder Reparatur) sollen möglichst geeignete Paten (m/w) gewonnen werden. Aufgrund einschlägiger Erfahrung in diesem Bereich (siehe Foto und „Kleeblatt“ vom 24. Mai 2017, Seite 2) ist als Lieferant für die 4 Insektenhotels der sozial verantwortlich tätige Verein für “Arbeit und dritte Welt“ in Hildesheim (Geschäftsführer: Thomas Brien) vorzusehen.

 

Foto: Insektenhotel gefertigt nach NABU-Vorgaben in den Werkstätten des Vereins für “Arbeit und dritte Welt“ in Hildesheim (Bildrechte: Dieter Goy, Sarstedt)

 


Umweltverbände fordern eine neue Agrarpolitik

 

Künftige Bundesregierung muss die Agrarwende einleiten – für eine tier- und umweltgerechte Landwirtschaft

 

Deutschlands größte Umweltverbände, der Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND) und der Naturschutzbund (NABU), forderten am heutigen Mittwoch gemeinsam einen grundlegenden Kurswechsel in der Agrarpolitik.

 

80 Prozent der Feldvögel stehen inzwischen auf der Roten Liste und das Grundwasser ist vielerorts massiv mit Nitrat belastet. - Foto: Helge May

 

30. August 2017 - Angesichts der gravierenden Auswirkungen der Landwirtschaft auf Wasser, Böden, Tierwohl und Artenvielfalt und der damit verbundenen Folgekosten für den Steuerzahler erklärten die Verbände die jetzigen Regelungen und Subventionen aus Umweltsicht für gescheitert. Sie forderten, die milliardenschweren Fördergelder künftig so zu verteilen, dass Landwirte Lebensmittel deutlich umweltfreundlicher und tierschutzgerechter erzeugen können. Dies entspreche auch dem ausdrücklichen Wunsch der Verbraucher.

Die Große Koalition habe es in den vergangenen vier Jahren versäumt, entscheidende Schritte in Richtung einer naturfreundlicheren Landwirtschaft zu gehen, kritisierten NABU-Präsident Olaf Tschimpke und BUND-Vorsitzender Hubert Weiger. Allen voran Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt habe das derzeitige, naturschädigende Fördersystem massiv verteidigt. Dabei sei der Druck zu handeln groß: Das Insektensterben sei in vollem Gange, über 80 Prozent der Feldvögel stünden inzwischen auf der Roten Liste und vielerorts sei das Grundwasser massiv mit Nitrat belastet.

Tschimpke und Weiger forderten, die gesetzlichen Vorgaben zur Massentierhaltung und das Düngerecht deutlich zu verschärfen. Auch der Aufbau eines bundesweiten Insektenmonitorings sowie ein Aktionsplan zur Rettung von Bienen seien dringend notwendig. Auf EU-Ebene müsse Deutschland zudem seinen Einfluss geltend machen und sich für ein besseres Fördersystem einsetzen, das Umwelt und den Bauernhöfen gleichermaßen helfe. Derzeit wird die EU-Agrarförderung neu verhandelt, sie macht rund 40 Prozent des gesamten Haushalts aus. Wie Deutschland seine Politik hier ausrichtet, sei mitentscheidend für die gesamte EU.

BUND: „Der dringend notwendige Umbau der Nutztierhaltung muss von der neuen Bundesregierung umgehend begonnen werden. Die nationale Nutztierstrategie muss mit allen relevanten Akteurinnen und Akteuren diskutiert und bis zur Hälfte der Legislaturperiode verabschiedet werden“, erklärte Hubert Weiger, BUND-Vorsitzender. Weiger forderte für den Umbau der Tierhaltung einen verbindlichen Zeitrahmen und festen Finanzplan sowie die Verständigung auf Gesetzesänderungen. Dafür sei das Nutztiergutachten des Wissenschaftlichen Beirates beim Agrarministerium eine gute Grundlage. „Wir wollen endlich raus aus der Massentierhaltung, die Tiere, Umwelt, Klima und auch uns Menschen krank macht. Wir brauchen weniger Tiere, die aber deutlich besser gehalten werden: Auf Bio-Bauernhöfen, NEULAND-Betrieben oder in Weidehaltung“, sagte der BUND-Vorsitzende. Als erste Schritte müssten eine verbindliche staatliche Haltungskennzeichnung eingeführt, die Gabe von Reserveantibiotika im Stall verboten und das grausame Töten männlicher Eintagsküken beendet werden, so Weiger.

NABU: „Beim Blick auf den ökologischen Zustand unserer Wiesen und Felder müssten in Berlin und Brüssel eigentlich alle Alarmglocken schrillen“, so Tschimpke. Schuld an der schlechten Umweltbilanz der Landwirtschaft sei die jetzige EU-Agrarförderung. Sie belohne primär Masse statt Klasse. „Aufgrund der Flächenprämien werden Felder oft bis zum Anschlag genutzt. Daher ist es kein Wunder, dass Lebensräume und die Nahrung für Hummeln und Schmetterlinge verschwinden. Doch mit dem pauschalen und vollkommen ineffizienten Verteilen von Milliarden an Steuergeldern muss Schluss sein. Öffentliche Gelder dürfen nur noch für öffentliche Leistungen ausgezahlt werden – in einem Fördersystem, das Umwelt, Verbraucher und Landwirte gleichermaßen unterstützt“, so Tschimpke. Dazu sei die Einrichtung eines neuen EU-Naturschutzfonds in Höhe von 15 Milliarden Euro jährlich notwendig, aus dem Landwirte, Waldbesitzer und weitere Landnutzer Prämien für konkrete Naturschutzleistungen erhalten können. Ein solcher „Naturschutzvertrag“ zwischen Steuerzahler und Landwirtschaft könnte gerade auch existenzbedrohten Betrieben verlässliche Zusatzeinkommen bieten.

Weitere Informationen zu den Forderungen der Verbände unter www.bund.net/massentierhaltung und www.NABU.de/agrarreform2

 

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Birdlife Agrarreform 170925-birdlifeeuro
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Insektensterben: Jetzt ist es amtlich!

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Insektensterben dramatisch journal.pone.
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Insektensterben: Auch mit Augenzwinkern kann man ernsthaft darauf aufmerksam machen...


Gesucht: Teilnehmer am Monitoring von Sommerinsekten


Verwandeln Sie Ihren heimischen Garten in ein Bienenparadies!

Wer unsere heimischen Wild- und Honigbienen aktiv unterstützen möchte, kann damit direkt im eigenen Garten beginnen. Viele nützliche Ratschläge und Informationen dazu liefert z. B. die Homepage Garten.Schule von Sebastian Schläger.

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Für 1,50 € Schutzgebühr im NABU Büro erhältlich
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In Feldern und Wiesen wird es still - 3sat.Mediathek (MP4)
In Feldern und Wiesen wird es still - 3s
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Für Naturreisen Interessierte bietet der NABU Oldenburg wieder Reisen in Europa an.

Liebe Reiseinteressierte an den NABU-geführten Reisen,

viele von Ihnen/Euch haben bereits "sehnsüchtig" darauf gewartet: Nun ist die Übersicht der in 2018 stattfindenden Reisen in besonders schöne Landschaften Europas da!

Sie finden sie unter www.natur-und-reisen.de

Ab dem heutigen Nachmittag werden alle Reisen auch online (oder per ausgedrucktem ausgefülltem Formular) buchbar sein!

Im kommenden Jahr haben wir neben unseren stark nachgefragten "Klassikern" Masuren, Provence und Cornwall nach einigen Jahren Pause auch wieder eine Irlandreise mit Wales.

Ganz neu im Programm ist eine spannende Fahrt nach Ungarn. Ausgeweitet um einen Tag (mit Zwischenübernahctung im nationalparkwürdigen Steigerwald) ist die besonders stark nachgefragte Reise in die wilden Nordalpen, und zum zweiten mal findet auch Schleswig-Holstein mit der Faszination des Vogelzugs Einzug in unser Programm.

Wir wünschen Ihnen und uns ein herrliches Reisejahr 2018!

 

Mit freundlichen Grüßen aus Oldenburg

Rüdiger Wohlers


Turteltaube unter Beschuss

Mehr Schutz durch Wissen für die kleinste heimische Taube

Turteltauben sind in Europa stark zurückgegangen. Neben verschlechterten Lebensbedingungen im Brutgebiet leidet sie unter der Jagd im Mittelmeerraum. Über das Leben der Turteltaube als Zugvogel ist wenig bekannt, ein Besenderungs-Projekt soll mehr Klarheit bringen. Mehr darüber hier!

Für die Situation vor unserer Haustür zitieren wir Alistair Hill, 1. Vorsitzender des OVH:

Es ist schrecklich was hier stattfindet. Menschen haben mehrere Taubenarten vernichtet (zu erst der DODO, danach der Passenger Pigeon (die arme Martha). Man ist mit der TT auf dem besten Wege. Es gab nur eine Meldung bei uns. Ich glaube aber nicht an die NABU Zahl von 25000 Brutpaaren - es dürfte nicht mal 10% von sein. Schöne Grüße Alistair Hill Ornithologischer Verein zu Hildesheim

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