Corona hat das Volksbegehren verzögert – Artenschutz geht weiter!

 Liebe Naturinteressierte,

Auch wenn sich der Start des Volksbegehrens verzögert hat, ruht der Artenschutz nicht. Wir alle können, auch mit wenig Einsatz, in Gärten, auf Balkonen unseren Beitrag zum Naturschutz leisten und dazu beitragen, Arten zu erhalten.  Tipps dazu können Sie z.B. auf unseren folgenden Seiten abrufen:

 

Pflanzen für mehr Artenvielfalt:

https://www.nabu.de/umwelt-und-ressourcen/oekologisch-leben/balkon-und-garten/grundlagen/balkon/26158.html

 

So fühlen sich Tiere in unseren Gärten wohl:

 https://www.nabu.de/umwelt-und-ressourcen/oekologisch-leben/balkon-und-garten/tiere/index.html

 

Aktuelles zum Volksbegehren finden Sie auf unserer Seite:

https://www.artenvielfalt-niedersachsen.jetzt/aktuelles/


Foto: Aggi Galle
Foto: Aggi Galle

Sonderöffnungszeit NABU Büro Hildesheim, Dingworthstr. 38

 

Im August öffnen wir unser Büro an allen Samstagen in der Zeit von 

         10:00 Uhr - 14:00 Uhr!

 

Wir informieren Sie zum

Volksbegehren Artenvielfalt. 

Ihre Unterschrift können Sie direkt vor Ort abgeben.

Es besteht die Möglichkeit Unterschriftenlisten mitzunehmen. 

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HAZ am 24.7.2020


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NABU News 14.7.2020

Volksinitiative Artenvielfalt jetzt auch in NRW


Pressemitteilung vom 13.07.2020

OMNIBUS-Tour erfolgreich beendet

Mehr als 4.700 Unterschriften hat der OMNIBUS für Direkte Demokratie auf seiner
Tour durch neun niedersächsische Städte für das Volksbegehren Artenvielfalt
gesammelt. Der Zuspruch war groß, es gab aber auch Gegenwind aus der
Landwirtschaft.
Nach dem großen Volksbegehren „Rettet die Bienen“ in Bayern sowie den Volksbegehren Artenvielfalt
in Brandenburg und Baden-Württemberg 2019 war die bundesweite Initiative OMNIBUS
für Direkte Demokratie im Juli vier Wochen lang für das Volksbegehren Artenvielfalt
Niedersachsen unterwegs. Zum Abschluss der Tour am heutigen Freitag überreichte Werner
Küppers vom OMNIBUS an Volksbegehren-Initiatorin Anne Kura einen dicken Stapel an ausgefüllten
Unterschriftenbögen: „4.783 Unterschriften für mehr Artenvielfalt in Niedersachsen
konnten wir sammeln. Der Wunsch nach einem besseren Naturschutz war groß, das haben
wir auf unserer Tour beim Sammeln der Unterschriften überall in Niedersachsen deutlich gespürt“,
berichtet Werner Küppers vom OMNIBUS. „Für die derzeitige Situation mit den coronabedingten
Einschränkungen ist das eine super Zahl. Schließlich durften wir nur zu zweit
unterwegs sein, normalerweise machen wir das zu fünft.“
Es gab an manchen Orten aber auch Gegenwind der Landwirte. „In Verden, Oldenburg Wilhelmshaven
und Vechta haben sie uns schon massiv bedrängt und versucht, die Bürgerinnen
und Bürger vom Unterschreiben abzuhalten“, sagt Küppers. „Argumente hatten die
Landwirte kaum – außer, das sie keine verbindlichen Naturschutzvorgaben wollen. Dabei
sind für mich nicht die Landwirte der Gegner, sondern eine verfehlte Agrarpolitik, die immer
größere Betriebe hervorbringt und kleine Familienbetriebe verdrängt – mit fatalen Folgen für
die natürlichen Lebensräume der Tiere und Planzen. Hier braucht es noch viel mehr Bürgerbeteiligung,
auch auf Bundesebene.“
Anne Kura, Initiatorin des Volksbegehrens Artenvielfalt sagt dazu: „Die Unterstützung
durch das OMNIBUS-Team war toll. Viele Menschen hatten dadurch die Gelegenheit, sich
mit ihrer Unterschrift gegen das Artensterben und für bedrohte Tier- und Pflanzenarten in
Niedersachsen einzusetzen. Wenn wir jetzt nichts tun, dann drohen unumkehrbare Verluste,
mit denen nachfolgende Generationen leben müssen. Freiwillige Maßnahmen reichen da
nicht. Wir brauchen endlich wirksame und verbindliche Regelungen. Deshalb haben wir das
Volksbegehren gestartet und einen Gesetzesentwurf für besseren Naturschutz vorgelegt.
Nur so ändert sich was.“
„Das Volksbegehren für mehr Artenvielfalt ist eine historische Chance, wie Menschen mit ihrer
Unterschrift direkt mitbestimmen können, dass Tiere und Pflanzen in Niedersachsen stärker
geschützt werden. Deshalb bin ich hier vor Ort dabei und leiste meinen Teil für eine artenreichere
Zukunft“, sagt Eva Güse vom Osnabrücker Aktionsbündnis des Volksbegehrens.
Das Volksbegehren benötigt etwa 610.000 Unterschriften, damit der Landtag über das Gesetz
für mehr Tier- und Pflanzenschutz in Niedersachsen entscheiden muss. Lehnt der Landtag
die Forderungen ab, kommt es zu einem Volksentscheid.
Weitere Informationen zum OMNIBUS gibt es online unter www.omnibus.org/
Informationen zum Volksbegehren gibt es hier: www.artenvielfalt-niedersachsen.jetzt/

Heike Köhn
Pressesprecherin
Volksbegehren Artenvielfalt.Jetzt!
c/o NABU Niedersachsen
Alleestraße 36
30167 Hannover
Tel: (0511) 12 60 85-44
Mobil: 0162 4188021
E-Mail: presse@artenvielfalt-niedersachsen.jetzt


Pressemitteilung vom 31.07.2020

VOLKSBEGEHREN-KOORDINATOREN BEKLAGEN „UNFLÄTIGES BENEHMEN“ VON LANDWIRTEN

Das Verhalten einiger Landwirte, die seit einigen Tagen dem OMNIBUS für Direkte Demokratie hinterherreisen, der aktuell in Niedersachsen Unterschriften für das Volksbegehren Artenvielfalt sammelt, geht nach Meinung der Koordinatoren des Volksbegehrens deutlich über das Maß des Erträglichen hinaus.

 

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an unseren Infoständen beobachten eine gezielte Eskalation von Seiten der Landwirte, die zum Teil mit falschen Behauptungen die Menschen vom Unterschreiben des Volksbegehrens abhalten wollen“, meint Philip Foth, landesweiter Koordinator des Volksbegehrens. „Natürlich ist es völlig in Ordnung, wenn Landwirte in unserer Nähe einen eigenen Stand aufmachen und die Menschen über ihre Sicht der Dinge informieren. Aber wenn dabei Bürgerinnen und Bürger, die das Volksbegehren unterschreiben wollen, persönlich angegangen und daran gehindert werden, zu unserem Stand zu kommen oder wenn eine martialische Drohkulisse aufgebaut wird, ist das Maß des Erträglichen überschritten. Dieses unflätige Benehmen zeugt entweder von schlechter Kinderstube oder ist Ausdruck davon, dass manche Landwirte noch in ihrem altertümlichen Standesdünkel verharren und meinen, sich über alles hinwegsetzen zu können.“

 

Bei derartigen Auftritten, wie sie schon seit Monaten immer wieder von einer ganzen Reihe von Landwirten und in verschiedenen Regionen zu beobachten seien, müsse sich der Berufsstand über eine sinkende gesellschaftliche Anerkennung nicht wundern. „Man kann dem Berufsstand insgesamt nur raten, sich davon zu distanzieren“, so Foth.

 

Man habe nichts gegen zugespitzte und engagierte Diskussionen, versichert der Volksbegehren-Koordinator. „Aber es gibt in unserer zivilisierten Gesellschaft ein paar Regeln des Umgangs, an die sich auch Landwirtinnen und Landwirte halten müssen.“


Pressemitteilung vom 24.07.2020

„WER DEN NIEDERSÄCHSISCHEN WEG WIRKLICH UMSETZEN WILL, SOLLTE DAS VOLKSBEGEHREN UNTERSCHREIBEN“

Die Volksbegehren-Inititative sieht den Niedersächsischen Weg noch zu sehr „im Kriechgang auf der Holperstrecke. Der Niedersächsische Weg ist bislang nur eine sehr vage Absichtserklärung, niemand muss sich daran halten. Deshalb finden ihn die Landwirtschaftsvertreterinnen und -vertreter ja auch so gut“, sagt Klaus Ahrens, Mitinitator des laufenden Volksbegehrens Artenvielfalt und Vizepräsident der Deutschen Berufs- und Erwerbsimker auf die Presseerklärung des Umweltministers vom 23. Juli zum Fortgang der Verhandlungen der Landesregierung. „Denn auch wenn Umweltminister Olaf Lies im Frühsommer noch vollmundig verkündet hat, er werde sehr schnell konkrete Gesetzesänderungen für einen besseren Natur- und Artenschutz vorlegen, nimmt jetzt erstmal nur die Arbeit und seine Sommerreise Fahrt auf. Mir scheint der niedersächsische Weg daher eher auf einer Holperstrecke und im Kriechgang unterwegs zu sein. Wer den Niedersächsischen Weg wirklich umsetzen will, sollte das Volksbegehren unterschreiben.“

Dabei liegen der Niedersächsische Weg und das Volksbegehren in ihren Zielen nahe beieinander: Beide wollen einen besseren Grünland-, Gewässer- und Wiesenvogelschutz und einen besseren Schutz der Strukturen in der Landschaft. Klaus Ahrens sieht deshalb im Niedersächsischen Weg und dem Volksbegehren auch keinen grundlegenden Gegensatz. Der Unterschied sei aber: „Das Volksbegehren hat bereits einen fertigen und juristisch geprüften Gesetzestext für besseren Artenschutz in Niedersachsen vorgelegt. Der Niedersächsische Weg ist bislang nur eine sehr vage Absichtserklärung, niemand muss sich daran halten. Deshalb finden ihn die Landwirtschaftsvertreterinnen und -vertreter ja auch so gut“, meint Ahrens. „Wir brauchen im Natur- und Artenschutz aber endlich Verbindlichkeit, die das Landvolk nach den Verlautbarungen einiger seiner Kreisvorsitzenden in Wahrheit immer noch nicht will.“

Wenn der Niedersächsische Weg sich nicht nur in schönen Überschriften einig sei, sondern ein genau so gutes Ergebnis an gesetzlichen Regelungen erziele wie das Volksbegehren, sei das sehr zu begrüßen. „Es steht aber in den Sternen, wann das so weit sein wird. Wir machen dem jedenfalls weiter Beine und sammeln weiter Unterschriften für das Volksbegehren“, so Ahrens.


Pressemitteilung vom 13.07.2020

„LANDWIRTE MÜSSEN FÜR NATURSCHUTZLEISTUNGEN BEZAHLT WERDEN“

 

Das Volksbegehren schreibt Entschädigungs- und Ausgleichszahlungen gesetzlich fest

 

„Landwirtinnen und Landwirte, die durch Naturschutzauflagen Ertragseinbußen haben, müssen dafür auch entschädigt werden. Wenn es etwa darum geht, artenreiche Wiesen und Weiden zu erhalten, Brutplätze von Kiebitz und Uferschnepfe zu sichern und Wegeseitenränder, Uferrandstreifen und Hecken als wichtigen Lebens- und Rückzugsraum für viele Arten zu schützen, braucht es Ausgleichszahlungen für die Betroffenen“, sagt Volksbegehren-Initiatorin Anne Kura. „Wir wollen uns da aber nicht auf Absichtserklärungen der Landesregierung verlassen, deshalb haben wir im Volksbegehren nicht nur Artenschutzmaßnahmen im Gesetz festgeschrieben, sondern auch, dass Einschränkungen ausgleichs- und entschädigungspflichtig sind. Für Landwirte bedeutet das echte Planungssicherheit.“

„Auch wenn Teile der Landwirtschaft derzeit versuchen, die Bevölkerung mit Unwahrheiten zu verunsichern und dadurch das Volksbegehren zu verunglimpfen: Das wird nicht gelingen. Die Menschen erkennen die wahren Zusammenhänge und sie wollen besseren Artenschutz in Niedersachsen. Deshalb unterschreiben sie“, sagt Volksbegehren-Initiator Dr. Nick Büscher. „Viele Landwirtinnen und Landwirte wissen, dass nicht der Naturschutz für ihre Probleme verantwortlich ist. Die zunehmende Massenproduktion in großen Betrieben mit immer intensiverer Landnutzung und das Höfesterben sind zwei Seiten einer Medaille: nämlich einer verfehlten Agrarpolitik der vergangenen Jahrzehnte. Das muss sich ändern!“

So fließen rund 6,35 Milliarden Euro Steuergeld über die EU-Agrarpolitik jedes Jahr nach Deutschland, rund 80 Prozent dieser Agrarsubventionen werden als pauschale Flächenprämien gezahlt: Je mehr Fläche ein Betrieb hat, desto mehr Subventionen erhält er, unabhängig davon, wie das Land bewirtschaftet wird.

„Wir brauchen eine zukunftsfähige Agrarpolitik, die Anreize setzt, so zu wirtschaften, dass unsere Lebensgrundlagen erhalten bleiben und die Tier- und Pflanzenarten nachhaltig geschützt werden“, sagt Anne Kura. „Landwirtinnen und Landwirte, die Natur- und Artenschutz ernst nehmen und Leistungen erbringen zum Beispiel für den Gewässer- oder Wiesenvogelschutz, müssen dafür entlohnt werden. Das ist auch das Ziel des Volksbegehrens.“

13.07.2020


Leserbrief zum Artikel „Kein ernst zu nehmender Partner“ vom 9. Juni 2020 in der NDZ

Sachlich bleiben, statt Polemik zu verbreiten

 

Wer die Vereinbarungen des „Niedersächsischen Weges“ ernst nehmen will, braucht vor einem Volksbegehren keine Angst zu haben und sollte dies unterstützen, statt den NABU öffentlich zu diskreditieren.

Die im Niedersächsischen Weg getroffen Vereinbarungen sind gut, aber eben kein Gesetz, sondern nur eine Vereinbarung auf freiwilliger Basis, während ein erfolgreiches Volksbegehren in ein Gesetz münden würde, das den Landwirten eine ganze Reihe von finanziellen Vorteilen bringt, wenn sie Maßnahmen zum Artenschutz umsetzen.

Die Straßenverkehrsordnung würde auf freiwilliger Basis auch nicht funktionieren. Selbst wenn 90 % der Autofahrer freiwillig bei rot an der Ampel halten und nur 10 % trotz rot weiter fahren, wären die Folgen fatal.

 

Das Artensterben hat in den letzten Jahren dramatische Ausmaße angenommen. Und es sind besonders die Arten betroffen, die in der Agrarlandschaft leben, das ist durch wissenschaftliche Studien erwiesen und wird niemand ernsthaft bestreiten können. Freiwille Vereinbarungen haben dies bisher nicht stoppen können, daher brauchen wir verbindliche Regeln.

Die Landwirtschaft steht vor dem Scherbenhaufen einer seit über 30 Jahren falschen Landwirtschaftspolitik und einer Lobbyarbeit des Bauernverbandes, die einseitig Großbetriebe und Agrarindustrie gefördert hat. Mit fatalen Folgen für die Natur und Artenvielfalt. Dies ist nicht die Schuld des NABU !

 

Landwirten, die an der Erhaltung einer bäuerlichen, familiären Landwirtschaft interessiert sind und so wirtschaften wollen, das Natur- und Artenvielfalt erhalten bleiben, bietet das Volksbegehren eine einmalige Chance hierfür auch entsprechende Fördermittel zu bekommen. Sie sollten diese Chance nutzen. Dann würde auch die Akzeptanz der Landwirtschaft in der Bevölkerung wieder deutlich steigen.

Der NABU ist hierfür ein sehr ernst zu nehmender Partner, denn er steht nicht allein da, sondern hat allein in Niedersachsen über 100.000 Mitglieder und das Volksbegehren wird von über 130 Verbänden, Parteien und Wissenschaftlern unterstützt, die ein breites Spektrum der Bevölkerung repräsentieren.

Informationen zum Inhalt des Volksbegehrens kann jeder unter www.artenvielfaltniedersachsen.jetzt bekommen.

 

Matthias Großmann, 1. Vorsitzender NABU Bad Münder


Pressemitteilung vom 07.07.2020

Ab sofort ist der OMNIBUS für Direkte Demokratie in Niedersachsen unterwegs und sammelt Unterschriften für das Volksbegehren Artenvielfalt / Auch Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay hat unterschrieben

Nach dem großen Volksbegehren in Bayern, den Volksbegehren Artenvielfalt in Brandenburg und Baden-Württemberg 2019 unterstützt die bundesweite Initiative OMNIBUS für Direkte Demokratie jetzt auch das Volksbegehren Artenvielfalt in Niedersachsen. Schließlich ist das Volksbegehren auch der Weg, wie Bürger*innen selber Gesetze ins Parlament bringen können. Vom 7. bis 31. Juli 2020 fährt der OMNIBUS durch Niedersachsen und sammelt vor Ort Unterschriften für das Volksbegehren – am Dienstag, den Z. Juli, ist er in Hannover gestartet.

Blickfang in der Fußgängerzone Hannovers: Der Omnibus für Direkte Demokratie tourt im Juli durch Niedersachsen.

„Die wachsende Zahl der Volksbegehren auf Landesebene zum Klimaschutz und zur Artenvielfalt zeigt, dass die Menschen in diesen Fragen viel weiter sind als die Regierungen, die von starken Lobbyisten der Agraindustrie unter Druck gesetzt werden“, sagt Werner Küppers vom OMNIBUS für Direkte Demokratie. „Der OMNIBUS unterstützt regionale Volksbegehren und setzt sich für die Einführung der Volksabstimmung auch auf Bundesebene ein. Wichtige Fragen wie zu Klimaschutz, Artenvielfalt, Landwirtschaft, Freihandelsabkommen werden auf Bundes- und EU-Ebene getroffen. Mit der bundesweiten Volksabstimmung können wir über diese Fragen selbst entscheiden sowie die Bundesregierung beauftragen, sich auf EU-Ebene dafür einzusetzen.“

„Die Menschen im Land wollen etwas tun, das zeigen uns die täglichen Rückmeldungen und zahlreichen Anfragen nach Unterschriftenbögen“, sagt Volksbegehren-Initiator Hanso Janßen. „Nur mit dem Volksbegehren erhalten wir die für mehr Artenvielfalt erforderlichen gesetzlichen Regelungen. An die müssen sich alle halten und sie sichern die Ausgleichszahlungen für Landwirte. Deshalb freuen wir uns über die Unterstützung des OMNIBUS auf seinem Weg durch Niedersachsen.“

„Ich habe in den letzten Wochen mit vielen Menschen über das Volksbegehren gesprochen, dabei ist mir deutlich geworden, dass wenige Menschen die Möglichkeit kennen, mit der Volksgesetzgebung Gesetze mitbeschließen zu können. Mögen viele Menschen diese historische Chance nutzen und von ihrem Grundrecht auf Abstimmung auch zum Wohle der Tiere und Pflanzen Gebrauch machen: als Unterzeichnende oder als Sammelnde!“, sagt Annette Fuhrmann vom Hannoverschen Aktionsbündnis des Volksbegehrens. „So wie die Bienen sich in der Landschaft mit den Pflanzen verbinden, so ist jetzt jede Bürgerin und jeder Bürger gefragt, auf den Straßen Niedersachsens über dieses Volksbegehren zum Artenschutz mit anderen ins Gespräch zu kommen.“

Das Volksbegehren benötigt 610.000 Unterschriften, damit der Landtag über das Gesetz für mehr Tier- und Pflanzenschutz in Niedersachsen entscheiden muss. Lehnt der Landtag die Forderungen ab, kommt es zu einem Volksentscheid.

Belit Onay, OB von Hannover, kommt zum Omnibus für Direkte Demokratie und unterschreibt das Volksbegehren Artenvielfalt.

Auch Belit Onay, Oberbürgermeister von Hannover, hat das Volksbegehren am Mittwoch, den 8. Juli, unterschrieben. Nach dem Oberbürgermeister von Goslar unterschreibt damit ein weiterer Oberbürgermeister für mehr Artenschutz in Niedersachsen.

In folgenden Städten ist der OMNIBUS jeweils von 9.30 bis 18 Uhr vor Ort:

7./8. Juli: Hannover, Platz der Weltausstellung

9./10. Juli: Braunschweig, Altmarkt (Do) und Kohlmarkt (Fr)

13./14. Juli: Delmenhorst, Rathausplatz

15./16. Juli: Rotenburg, Neuer Markt

17./18. Juli: Verden, Johannisplatz

20./21./22. Juli: Oldenburg, Schlossplatz

23./24. Juli: Wilhelmshaven, Valoisplatz

27./28. Juli: Vechta, Europaplatz (Pferd)

29./30./31. Juli: Osnabrück, Theatervorplatz

Weitere Informationen zum OMNIBUS gibt es online unter www.omnibus.org/


Pressemitteilung vom 01.07.2020

„OHNE VOLKSBEGEHREN KEIN BESSERER ARTENSCHUTZ“

Landtagsdebatte unterstreicht Notwendigkeit des Volksbegehrens und entlarvt wahres Ziel des Niedersächsischen Weges

Die heutige Landtagsdebatte in der Aktuellen Stunde über das laufende Volksbegehren Artenvielfalt.Jetzt! hat nach Einschätzung der Volksbegehren-Initiator*innen die dringende Notwendigkeit des Volksbegehrens für wirksamen Natur- und Artenschutz erneut unterstrichen.

„Es war sehr erhellend, dass der CDU-Sprecher Helmut Dammann-Tamke es auffällig vermieden hat, für seine Fraktion klipp und klar zu sagen, dass auch die CDU die für den Artenschutz notwendigen Änderungen im Naturschutzrecht, im Wasser- und im Waldgesetz mitträgt, ohne die es keinen wirksamen Artenschutz geben wird“, sagt Klaus Ahrens, Initiator des Volksbegehrens und Vizepräsident des Deutschen Berufs- und Erwerbs-Imkerbundes. „Genau deshalb braucht es das Volksbegehren, das ja ein fertiges Gesetz vorgelegt hat. Das wahre Ziel des Niedersächsischen Weges – auch das wurde heute wieder deutlich – ist es, das Volksbegehren zu verhindern.“

Zudem sei in der Landtagsdebatte klar geworden, dass sich die Landesregierung mit ihrer Absichtserklärung für einen besseren Artenschutz am Volksbegehren orientiert habe. „Der Niedersächsische Weg greift viele Aspekte unseres Volksbegehrens auf und deshalb ist es richtig, dass die Umweltverbände diese Absichtserklärung unterschrieben haben und gleichzeitig das Volksbegehren Artenvielfalt vorantreiben, denn ohne das Volksbegehren ist und bleibt der von der Landesregierung propagierte Niedersächsische Weg eine Sackgasse“, meint Klaus Ahrens.

Ahrens erinnert an die niedersächsische Tradition, sich im Naturschutz weitgehend auf Ankündigungen zu beschränken: „Das kennen wir vom Moorschutz, wo seit über 30 Jahren nichts passiert, das kennen wir bei der Umsetzung europäischer Naturschutzvorgaben, wo Niedersachsen nur durch Androhung hoher Strafzahlungen langsam reagiert und das befürchten wir auch beim Niedersächsischen Weg: dass ohne das Volksbegehren mit dem Niedersächsischen Weg außer schönen Worten am Ende nichts für den Tier- und Pflanzenschutz herauskommt. Solange der Landtag kein wirksames Gesetz beschlossen hat, werden wir weiter Unterschriften für das Volksbegehren sammeln.“


Pressemitteilung vom 25.06.2020

VOLKSBEGEHREN FÜR AGRARWENDE NÖTIGER DENN JE!

Corona-Fälle in Schlachtbetrieben zeigen Grenzen der industriellen Massenproduktion

Das Volksbegehren Artenvielfalt.Jetzt! sieht die in Schlachtbetrieben aufgetretenen, gehäuften Corona-Fälle als „weiteres deutliches Signal dafür, dass der Einstieg in die Agrarwende gerade auch im Top-Agrarland Niedersachsen notwendiger ist denn je“, sagt Dr. Holger Buschmann vom Volksbegehren. „Wir müssen jetzt für Mensch und Natur handeln – mit dem Volksbegehren können wir besseren Artenschutz in Niedersachsen erreichen, entsprechende Gesetze dazu haben wir vorgelegt.“ Mehr als 140 Verbände, Firmen und Parteien unterstützen inzwischen das Volksbegehren.

Die großen Schlachtbetriebe und die immer stärker werdende industrielle Massentierhaltung bedingen einander. Hier muss die Agrarpolitik dringend gegensteuern, wenn sie den Zusammenhang zwischen Massentierhaltung, Klimakrise, Belastung von Böden und Wasser, dem Artensterben sowie der Gefahr für die menschliche Gesundheit ernst nimmt. Ein Weiter so darf es nicht geben – wir brauchen mehr Tierwohl, besseren Naturschutz und natürlich dringend menschenwürdige Arbeitsbedingungen in den Schlachtbetrieben“, betont Buschmann als einer der fünf Initiatoren des Volksbegehrens, für das niedersachsenweit seit Anfang Juni Unterschriften für mehr Artenschutz gesammelt werden.

Um langfristig eine Wende hin zu mehr Artenreichtum, zu einer vielfältigen und nachhaltigen Landwirtschaft zu erreichen, brauchen wir eine andere Agrarpolitik. Zukunft hat nur das, was unsere Lebensgrundlagen erhält. Wir brauchen insgesamt eine Landwirtschaft, die uns ernährt und uns gesunde Nahrungsmittel liefert, die Ökosysteme erhält und zugleich den Landwirtinnen und Landwirten ein einträgliches Auskommen und faire Erzeugerpreise sichert“, sagt Buschmann. Beim Volksbegehren geht es auch darum.

Dort, wo durch Auflagen die Bewirtschaftung erschwert und weniger ertragreich wird – etwa beim Schutz von blühenden Wiesen und Weiden, bei dem Verzicht auf Dünger und Pestizide an Gewässerufern und für spätere Mahd zum Schutz von Wiesenvögeln, wird ein finanzieller Ausgleich gezahlt. Dafür steht das Volksbegehren Artenvielfalt.Jetzt!

In ganz Niedersachsen sammeln Aktionsgruppen Unterschriften für das Volksbegehren. 610.000 Unterschriften braucht es, damit besserer Tier- und Pflanzenschutz in Niedersachsen Gesetz wird. Mehr als 200.000 Unterschriftenlisten wurden bereits verschickt. An vielen Orten liegen sie zum Unterschreiben aus. Wer Listen bestellen möchte, kann dies mit einer Mail an <material@artenvielfalt-niedersachsen.jetzt> tun.


Pressemitteilung vom 19.06.2020

„DIE MENSCHEN WOLLEN BESSEREN NATURSCHUTZ“

Volksbegehren Artenvielfalt erfreut über große Resonanz: Rund 200.000 Unterschriftenlisten sind bereits verschickt!

Bereits zwei Wochen nach dem Start des Volksbegehrens stehen die Telefone nicht mehr still und die Mail-Postfächer quillen über. „Wir können uns vor Anfragen nach Unterschriftenbögen kaum retten“, sagt Volksbegehren-Initiator Dr. Nick Büscher. „Das Volksbegehren ist sehr gut gestartet.“

Direkt nach dem Auftakt mit erstem Infostand in Hannover am 3. Juni begann der Run auf die Unterschriftenbögen und das Infomaterial. Die rund 50 Aktionsgruppen in ganz Niedersachsen stehen damit in den Startlöchern, um vor Ort Unterschriften zu sammeln, sobald wie möglich auch mit Infoständen und kleinen Aktionen. Auch viele Einzelpersonen haben die Bögen bereits angefordert. „Die hohe Nachfrage freut uns und zeigt, wie dringend notwendig das Volksbegehren und ein besserer Naturschutz in Niedersachsen ist“, sagt Büscher. „Den Menschen ist der Tier- und Pflanzenschutz wichtig und sie wollen etwas tun. Sie sehen die ausgeräumten Landschaften mit immer weniger Hecken und blühenden Wiesen und sind besorgt über die Gefahren des hohen Pestizideinsatzes einer immer intensiveren Landwirtschaft für Insekten, Vögel und viele weitere Tier- und auch Pflanzenarten. Aktuelle Berichte wie zuletzt der der Bundesregierung zur Lage der Natur machen deutlich: Wenn wir nicht schnellstmöglich gegensteuern, gehen Arten unwiederbringlich verloren, mit noch unabsehbaren Folgen für ganze Ökosysteme.“

Mit konkreten validen Zahlen der Landeswahlleiterin, wie viele Menschen die Unterschriftenbögen schon unterschrieben haben, rechnen die Organisator*innen nicht vor Anfang August. Die Bögen können unter material@artenvielfalt-niedersachsen.jetzt bestellt werden und müssen dann ausgefüllt (bis zu acht Unterschriften passen auf einen Bogen) und als kompletter Bogen bei den Einwohnermeldeämtern vor Ort abgegeben oder an uns zurückgeschickt werden.


9. Juni 2020, Brief von Dr. Holger Buschmann, NABU Nds

 

 

Volksbegehren Artenvielfalt

9. Juni 2020

 

 

 

 

Lieber Dieter Goy,

 

nur in ganz besonderen Ausnahmefällen wende ich mich auf diesem Weg an Sie. Dies ist ein solcher Fall. Arten und Natur und damit auch wir Menschen selbst benötigen Ihre dringende Unterstützung. Weltweit gehen die Arten dramatisch zurück und werden die Lebensräume zerstört. So auch ganz besonders in Niedersachsen. Ohne Arten keine Bestäuber, kein sauberes Wasser, kein fruchtbarer Boden und keine Luft zum Atmen. Wir müssen dringend handeln, und zwar jetzt! Damit wir unsere Lebensgrundlagen besser schützen können, braucht es ein neues niedersächsisches Naturschutzgesetz. Deshalb haben wir – mit einem Bündnis aus über 130 Organisationen – das Volksbegehren Artenvielfalt.Jetzt gestartet!

Wir benötigen möglichst schnell Ihre Unterschriften, um das Volksbegehren zum Erfolg zu bringen. Gleichzeitig sind wir in Verhandlungen mit der Landesregierung. Je mehr Unterschriften wir zusammen bekommen, desto größer wird der Druck auf diejenigen in der Politik, die diesen Weg nicht mitgehen wollen.

Vergangenes Wochenende lag unsere Verbandszeitschrift „Naturschutz heute“ in ihrem Briefkasten. Darin befindet sich ein Original-Unterschriftenbogen des Volksbegehrens. Wir möchten Sie bitten, diesen auszufüllen, Ihre Familienmitglieder oder Freunde und Bekannte auch unterschreiben zu lassen. Die ausgefüllten Bögen können Sie an uns zurücksenden (Volksbegehren Artenvielfalt, Alleestr. 36, 30167 Hannover) oder direkt bei Ihrem zuständigen Einwohnermeldeamt abgeben. Unterschreiben dürfen deutsche Staatsangehörige, die mindestens 18 Jahre alt sind und seit mindestens 3 Monaten ihren Wohnsitz in Niedersachsen haben. Pro Unterschriftenbogen bitte nur Personen aus der gleichen Samtgemeinde unterschreiben lassen!

Wir haben auf unserer Webseite www.artenvielfalt-niedersachsen.jetzt/faqs alle wichtigen Fragen und Antworten vorbereitet. Wenn Sie Fragen haben, können Sie sich dort gerne informieren.

Wenn Sie weitere Unterschriftenbögen benötigen, so können Sie gerne weitere Bögen kostenlos unter www.artenvielfalt-niedersachsen.jetzt/material bestellen.

Ich danke Ihnen vielmals für Ihre Unterstützung!

Mit freundlichen Grüßen

 

 

 

Dr. Holger Buschmann
NABU-Landesvorsitzender

 

 

 

 

 

 

 

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3 Juni 2020, Das Volksbegehren Artenvielfalt startet mit der Unterschriftensammlung

Das Artensterben macht keine Pause, die Aktionsgruppen in ganz Niedersachsen stehen in den Startlöchern und die Unterschriftenbögen liegen druckfrisch bereit: Ab sofort startet das Volksbegehren Artenvielfalt.Jetzt! mit dem Sammeln der Unterschriften! Ein erster Infostand mit dem Initiatorenkreis* des Volksbegehrens in Hannovers Innenstadt machte heute Mittag den Auftakt.

 

„Ab sofort kann unterschreiben, wer Tier- und Pflanzenarten in Niedersachsen besser schützen will! Das Artensterben ist dramatisch. Auch hier in Niedersachsen sind die Hälfte von 11.000 Tier- und Pflanzenarten bedroht, 62 Prozent der Wildbienenarten gefährdet und Millionen Brutvögel verschwunden. Der Bericht der Bundesregierung zur Lage der Natur hat es gerade nochmal verdeutlicht: Die Natur geht verloren“, sagt Initiator Dr. Holger Buschmann. „Wir sind aber auf intakte Ökosysteme angewiesen – nicht nur saubere Luft und sauberes Trinkwasser, auch die Versorgung mit gesunden Lebensmitteln hängt davon ab. Die immer intensivere Landwirtschaft ist einer der Hauptverursacher des Artensterbens. Naturforscher der Leopoldina bestätigten kürzlich, dass 80 Prozent des Biodiversitätsverlusts auf das Konto der intensivierten Landwirtschaft gehe. Deshalb darf es ein Weiter-so nicht geben. Wir müssen jetzt handeln, wenn wir nicht wollen, dass unsere Kinder und Enkelkinder Tierarten wie Kiebitz, Uferschnepfe, Bekassine, aber auch Feuersalamander künftig nur noch im Museum sehen werden.“

 

„Besseren Artenschutz gibt es nur mit besseren Gesetzen! Ankündigungen und Absichtserklärungen helfen den bedrohten Tier- und Pflanzenarten wenig“, sagt Initiatorin Anne Kura. „Es braucht verbindliche Reglungen, an die sich alle halten müssen und die Entschädigungszahlungen für Landwirte sichern. Viele Menschen sind besorgt, dass Klimakrise und Artensterben unumkehrbare Schäden anrichten. Wir brauchen 610.000 Unterschriften für das Volksbegehren Artenvielfalt, damit besserer Tier- und Pflanzenschutz in Niedersachsen Gesetz wird. Ich bin überzeugt, dass wir das schaffen!“

 

Wer kann wie unterschreiben?

 

Das Volksbegehren können alle unterschreiben, die in Niedersachsen ihren Wohnsitz haben und wahlberechtigt sind. Das Unterschreiben ist nur auf den Original-Unterschriftenbögen gültig. Online kann man nicht unterschreiben, auch Kopien sind nicht gültig. Pro Bogen sind nur Unterschriften aus der gleichen Gemeinde gültig.

 

Wo kann ich unterschreiben?

 

Unterschriftenbögen gibt es in Kürze in ganz Niedersachsen bei den örtlichen NABU-Regionalgruppen und bei GRÜNEN Geschäftsstellen sowie – sobald das coronabedingt möglich ist – nach und nach auch in Läden wie Apotheken, Bäckereien und an vielen anderen Orten. Infos dazu und zu Ansprechpartner*innen unserer örtlichen Aktionsgruppen gibt es auf der Homepage des Volksbegehrens.  Für Hildesheim werden wir Sonderöffnungszeiten in unserem NABU- Büro in der Dingwortstraße einrichten. Sobald Termine feststehen, geben wir diese hier bekannt.

 

Natürlich kann man Unterschriftenbögen auch beim Volksbegehren direkt bestellen und bekommt sie dann kostenlos zugeschickt: Einfach eine Mail schreiben an material@artenvielfalt-niedersachsen.jetzt oder telefonisch unter 0511-91105-25

 

Wo gebe ich die ausgefüllten Bögen wieder ab?

 

Die ausgefüllten Unterschriftenbögen können bei der jeweils zuständigen Hauptwohnsitzgemeinde der Unterzeichnenden eingereicht werden. Deshalb ist unbedingt darauf zu achten, dass nur Menschen aus der gleichen Gemeinde/dem gleichen Ort auf einem Bogen unterschreiben. Alternativ können die Unterschriftenbögen auch an das Volksbegehren Artenvielfalt Niedersachsen, Alleestraße 36, 30167 Hannover geschickt werden oder in unserem NABU-Büro in Hildesheim zur Weiterleitung eingereicht werden.

 

*Wer steht hinter dem Volksbegehren?

 

Als Initiator*innen haben das Volksbegehren Artenvielfalt unterschrieben: Klaus Ahrens, Vizepräsident des Deutschen Berufs- und Erwerbs-Imkerbundes, Dr. Nick Büscher und Dr. Holger Buschmann vom NABU sowie Hans-Joachim Janßen und Anne Kura von den niedersächsischen GRÜNEN. Weitere über 130 Bündnispartner, darunter der BUND, der WWF, Die Linke, die ÖDP sowie Imkerverbände, Vereine und Unternehmen unterstützen das Volksbegehren. Eine Übersicht dazu findet sich auf unserer Homepage unter www.artenvielfalt-niedersachsen.jetzt/buendnis

 

Auftakt in Hannovers Innenstadt mit dem Initiatorenkreis des Volksbegehrens

 

vorne: Holger Buschmann (2.v.l.) und Anne Kura; hinten (v.l.n.r.): Hanso Janßen, Nick Büscher, Klaus Ahrens. (Foto: Mareike Sonnenschein)

HAZ am 4. Juni 2020
HAZ am 4. Juni 2020

16.5.2020

Aktuell: Dreierpakt Regierung-Naturschützer-Landwirte: Das Land braucht den Artenschutz!

Das VB startet trotzdem wie geplant, sobald die Stimmbögen Anfang Juni da sind, mit Teil 1 für 25.000 Unterschriften. Vielleicht kommt vor Teil 2 ja eine gesetzliche Einigung zu Stande!

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Artenvielfalt: Der Niedersächsische Weg
Nds. Weg 19-05-2020.pdf
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PM_Volksbegehren-zum-Nds-Weg_Worten-müss
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13. Mai 2020

Jetzt geht es los, vorerst im engeren persönlichen Bereich, um die ersten 25.000 Unterschriften abliefern zu können. Meldebögen gibt es demnächst im NABU Büro, außerdem erhalten sie unsere Mitglieder mit dem nächsten NABU  Heft.                                      Und es ist amtlich, s. pdf!

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20200513 Nds. MBl. 22_2020 - Bekanntmach
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20200513 Schnellbrief VB Artenvielfalt_2
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6. Mai 2020

Von: NABU-Niedersachsen [mailto:Presse@NABU-Niedersachsen.de]
Betreff: Pressemitteilungen des Volksbegehren Artenvielfalt und Materialbestellung

Liebe Aktive des NABU in Niedersachsen,

um Sie bzgl. des Volksbegehrens auf dem aktuellen Stand zu halten, senden wir Ihnen von nun an die Pressemitteilungen, die wir als Trägerkreis des Volksbegehrens an die Presse geben. So erfahren Sie Neuigkeiten stets als erstes von uns.

 

Die aktuellste Pressemitteilung, die am 6. Mai herausgegeben wurde, haben wir Ihnen beigefügt. Alle bisherig erschienen Pressemitteilungen finden Sie unter www.artenvielfalt-niedersachsen.jetzt/aktuelles.

 

Des Weiteren finden Sie eine vollständige Liste aller bisherigen 115 Unterstützer und Bündnispartner sowie Statements von Wissenschaftler*innen aus Niedersachsen zu unserem Volksbegehren ebenfalls auf der Webseite unter www.artenvielfalt-niedersachsen.jetzt/buendnis.  

 

WICHTIG:

Anbei finden Sie ebenfalls eine Materialübersicht mit einer Bestellliste zum anstehenden Volksbegehren. Alle Materialien sind kostenlos und können von Ihnen ab sofort bestellt werden. Senden Sie dafür bitte das ausgefüllte Bestellformular einfach an info@artenvielfalt-niedersachsen.jetzt oder geben Sie Ihre Bestellung telefonisch unter 0511-91105-25 durch. Die bestellten Materialien werden wir Ihnen ab Ende Mai/Anfang Juni zusenden.

 

Mit freundlichen Grüßen

Ihr NABU-Presseteam

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NABU Niedersachsen – Pressestelle
Philip Foth ||| Matthias Freter
Telefon: 0511 91105-33 ||| -29
Mobil: 0172 4344604 ||| 01578 0673519
Twitter: @NABU_NDS

Fax: 0511 91105-40
E-Mail:
presse@NABU-niedersachsen.de
Web:
www.NABU-niedersachsen.de
Redaktion: Philip Foth, Matthias Freter

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30. April 2020

Liebe Freundinnen und Freunde in den regionalen Aktionsbündnissen,
wir haben das Volksbegehren jetzt bei der Landeswahlleiterin offiziell angezeigt. Mit der Veröffentlichung des Volksbegehrens im nächsten Amtsblatt (etwa um den 10. Mai) beginnt die erste 6-monatige Frist innerhalb derer wir die ersten 25.000 Unterschriften sammeln müssen, die für die Genehmigung des Volksbegehrens durch die Landesregierung erforderlich sind. Jetzt können wir die mit der Unterschrift der Landeswahlleiterin und ihrem Dienstsiegel versehenen Unterschriftenbögen drucken lassen. Deshalb wird es noch einige Wochen dauern, bis wir tatsächlich starten können.


Aufgrund der aktuellen Corona-Lage können natürlich bis auf weiteres keine Infostände, Veranstaltungen oder andere öffentliche Aktionen stattfinden. Wie sich die Situation in einigen Wochen darstellt, wissen wir alle nicht. Wir sind aber überzeugt, dass wir die erste Hürde (25.000 Unterschriften für die Zulassung) durch Sammlung von Unterschriften im privaten Umfeld u.a. der Mitglieder der inzwischen rund 115 Organisationen in unserem Aktionsbündnis nehmen können. Natürlich werden wir auch darüber hinaus Bürgerinnen und Bürger über die Homepage, Social-Media-Aktivitäten etc. erreichen, die bei uns einen Unterschriftenbogen anfordern und ihrerseits im privaten Umfeld sammeln. Obwohl wir dafür bisher nirgends geworben haben, haben wir schon fast 200 Einzelbestellungen von Unterschriftenbögen durch Bürgerinnen und Bürger vorliegen.
Wenn die ersten 25.000 Unterschriften vorliegen, können wir anhand der dann aktuellen Situation bewerten, ob wir sofort mit der zweiten Phase, dem Sammeln der insgesamt rund 610.000 Unterschriften loslegen können oder noch warten müssen. Das wird Stand voraussichtlich nicht vor Mitte August der Fall sein.

Alle Materialien (siehe anliegende Übersicht) stehen zum Versand bereit, sobald die Unterschriftenbögen fertig sind. Ihr könnt uns gerne schon jetzt per Mail an material@artenvielfalt-niedersachsen.jetzt mitteilen, wohin wir welches Material schicken sollen.

Bei Fragen, Anregungen, Kritik etc. zögert nicht, uns eine Mail zu schreiben oder uns anzurufen.

Viele Grüße und bleibt gesund!

Philip Foth | Josef Voß

Koordinatoren Volksbegehren Artenvielfalt.Jetzt!

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20200429 - Volksbegehren - Anschreiben a
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9. April 2020

Liebe Aktive in den Regionalen Aktionsbündnissen,

 Mitte März hatten wir Ihnen geschrieben, dass der Trägerkreis aufgrund der Ausbreitung der COVID-19-Pandemie den Start des Volksbegehrens mindestens bis zum 19.April verschoben hat, abhängig davon, wie sich die Situation entwickelt.

 

Jetzt, wenige Tage vor Ostern ist die weitere Entwicklung der Kontakteinschränkungen und der Beschränkungen des öffentlichen Lebens leider noch nicht absehbar. Daher muss auch der Starpunkt des Volksbegehrens weiterhin zunächst offen bleiben. Sobald die Lage es zulässt wollen wir mit der Unterschriftensammlung beginnen. Wir werden Sie rechtzeitig informieren.

 

Die organisatorischen Arbeiten laufen im Hintergrund weiter. So konnten mittlerweile mehr als 100 Bündnispartner und Unterstützer für das Volksbegehren gewonnen werden. Das zeigt, dass auch in diesen Zeiten das Thema Artenvielfalt weiterhin in seiner Bedeutung wahrgenommen wird.

 

Wir wünschen Ihnen gute Gesundheit und trotz aller Einschränkungen ein frohes Osterfest.

  Mit freundlichen Grüßen

Josef Voß